Der Taschenwärmer
von Tatjana Müller
Ziel des Versuchs Dieser Versuch veranschaulicht eine exotherme Reaktion am Beispiel des Taschenwärmers.
Materialien
Becherglas, Heizplatte, Glasstab
Chemikalien
Wasser, Natriumacetat-Trihydrat
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
| Natriumacetat-3-H2O | – | – | – |
Durchführung
Es werden 50 g Natriumacetat-Trihydrat und 5 mL Wasser in ein Becherglas gegeben. Dann wird die Lösung erhitzt, bis sie komplett flüssig ist. Die Lösung wird dann zum Abkühlen bei Seite gestellt und abgedeckt. Die Lösung muss ganz ruhig stehen. Wenn die Lösung Raumtemperatur erreicht hat, kann durch einen Glasstab oder einen Impfkristall eine Reaktion ausgelöst werden.
Beobachtung
Nach Beginn der Reaktion ist eine Kristallbildung zu beobachten. Die Temperatur steigt an.
Abbildungen
-
Taschenwärmer nach Aktivierung.
Deutung
Durch Zugabe des Impfkristalls, oder Initiation der Reaktion mittels Glasstab, kristallisiert das Natriumacetat-Trihydrat und es wird Energie in Form von Wärme abgegeben (exotherme Reaktion).
Die SuS sollen hier also erkennen, dass Energie in Form von Wärme abgegeben wird. Betrachtet man auch das Lösen des Salzes, so kann dieser Schritt als endotherme Reaktion gedeutet werden.
Entsorgung
Die Kristalle können mit viel Wasser über den Ausguss entsorgt werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
H. Schmidtkunz, W. Rentzsch, Chemische Freihandversuche, kleine Versuche mit großer Wirkung, Band 1, Aulis Verlag (2011), S. 101.