Jodat-Nachweis in jodiertem Speisesalz
von Sina Bachsmann
Ziel des Versuchs Dieser Versuch bietet eine Alternative zum klassischen Jod-Stärke-Nachweis und erweitert damit das Spektrum der Nachweisreaktionen.
Vorbemerkung
Dieser Versuch bietet eine Alternative zum klassischen Jod-Stärke-Nachweis und erweitert damit das Spektrum der Nachweisreaktionen.
Materialien
Reagenzglas, Pipetten, Spatel, Stopfen
Chemikalien
jodiertes Speisesalz, Chloroform, Salzsäure
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Trichlormethan | H351, H361D, H331, H302, H372, H319, H315 | – |
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Durchführung
Zunächst wird ein Spatel jodiertes Speisesalz in Wasser gelöst und mit Chloroform unterschichtet. Dann wird tropfenweise Salzsäure hinzugefügt und vorsichtig geschüttelt.
Beobachtung
Beim Unterschichten mit Chloroform entstehen zwei Phasen. Nach der Zugabe der Salzsäure färbt sich die untere Phase schwach rosa.
Abbildungen
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Abbildung 1: Das Bild zeigt die Rosafärbung in der unteren Phase
Deutung
Bei der Zugabe von Salzsäure wird das in Speisesalz enthaltene Iodat zu Iod reduziert. Dieses löst sich in der organischen Chloroformphase und färbt diese rosa.
Entsorgung
Nach der Behandlung mit Thiosulfatlösung wird die Lösung im Abfall für organische Abfälle entsorgt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
G. Schwendt, Noch mehr Experimente mit Supermarktprodukten, WILEY-VCH, 2003, S. 206