Brennbarkeit der Alkohole
von Anonym_18
Ziel des Versuchs In dem Versuch werden verschiedene Alkohole entzündet und ihre Brennbarkeit miteinander verglichen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Ethanol | H225, H319 | P210, P240, P305+P351+P338, P403+P233 |
|
| 1-Propanol | H225, H318, H336 | – |
|
| 1-Butanol | H226, H302, H335, H315, H318, H336 | – |
|
| 1-Pentanol | H226, H332, H335, EUH066 | – |
|
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: v.l.n.r.: Ethanol, n-Propanol, n-Butanol, n-Pentanol
Deutung
Alle Alkohole sind brennbar. Kurzkettige Alkohole sind leichter entzündbar als langkettige Alkohole. Je länger die Kohlenstoffkette des Alkohols, desto heller leuchtet die Flamme bei einer Verbrennung und desto mehr Rußrückstände bleiben zurück.
Im Rahmen der Verbrennung erfolgt grundsätzlich eine vollständige Umsetzung mit Sauerstoff zu Wasser und Kohlenstoffdioxid. Eine Oxidation kann bei Sauerstoffmangel aber auch unvollständig erfolgen, was Kohlenstoffpartikel als Rückstand zur Folge hat. Bei Butanol und Pentanol bleiben diese als Ruß in der Porzellanschale zurück. Das deutet darauf hin, dass mit zunehmender Kettenlänge die Oxidation unvollständiger wird. Bei langer Kohlenstoffkette reicht die Sauerstoffzufuhr nicht mehr aus, damit die Oxidation vollständig abläuft.
Reaktionsgleichungen:
- C2H5OH(l) + 3 O2 (g) → 2 CO2 (g) + 3 H2O(l)
- 2 C3H7OH(l) + 9 O2 (g) → 6 CO2 (g) + 8 H2O(l)
- 2 C4H9OH(l) + 12 O2 (g) → 8 CO2 (g) + 10 H2O(l)
- 2 C5H11OH(l) + 15 O2 (g) → 10 CO2 (g) + 12 H2O(l)