Tafelkreide
von Anonym_4
Ziel des Versuchs In diesem Versuch werden die Blattfarbstoffe mithilfe einer Tafelkreide getrennt
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Aceton | H225, H319, H336, EUH066 | – |
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| Petrolether 50-70°C | H225, H304, H315, H336, H411 | P210, P243, P280, P273, P301, P331, P302+P352, P304+P340, P309+P310 |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Blattfarbstoffe auf Tafelkreide
Deutung
Es handelt sich hierbei um eine aufsteigende Methode, so dass die polaren Farbstoffe weiter unten und die unpolaren Farbstoffe weiter oben an der Kreide zu erkennen sind. Da die Tafelkreide aus Calciumcarbonat besteht, ist dies in diesem Fall die polare stationäre Phase. Die mobile Phase ist hier der Petrolether. Die Polarität der Stoffe nimmt mit folgender Reihenfolge ab:
Chlorophyll b > Chlorophyll a > Xantophyll > Carotin
Da Chlorophyll b im Gegensatz zu Chlorophyll a eine Aldehydgruppe statt einer Methylgruppe besitzt, ist es polarer. Ebenso verhält es sich mit den langkettigen Stoffen Xantophyll und Carotin. Letzterer besitzt keine Hydroxylgruppe und ist daher der unpolarste Stoff.
Die unpolaren Moleküle werden demnach länger in der mobilen unpolaren Lösung (Petrolether) getragen und langsamer von dem polaren Calciumcarbonat adsorbiert und lassen sich daher weiter oben auf der Tafelkreide erkennen. Die polaren Farbstoffe werden hingegen eher von der stationären Phase adsorbiert und werden weiter unten an der Tafelkreide sichtbar.