Der Dosenkocher
von Stefan Krüger
Ziel des Versuchs In diesem Versuch können die SuS einen rudimentären Herd nachbauen
Vorbemerkung
In diesem Versuch können die SuS einen rudimentären Herd nachbauen, mit dem sie die Wirkungsweise eines solchen Gerätes nachvollziehen können.
Materialien
Erlenmeyerkolben, leere Getränkedose, Teelicht, Schere, Thermometer
Chemikalien
Wasser
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Die Getränkedose wird halbiert und die untere Hälfte der Dose anschließend mit einer Schere an der Schnittkante zackig geschnitten, so dass Luft einströmen kann. Die Dose wird auf ein Teelicht gestellt und der Erlenmeyerkolben mit dem Wasser auf der Unterseite der Dose erhitzt. Die Temperatur wird mit dem Thermometer gemessen.
Beobachtung
Bereits nach kurzer Zeit kann ein Anstieg der Temperatur im Erlenmeyerkolben auf ca. 60 °C beobachtet werden. Danach steigt die Temperatur nur noch langsam an.
Deutung
Die metallische Dose leitet die Wärme sehr gut und überträgt sie gut auf den Erlenmeyerkolben. Ab einer gewissen Temperatur steigt die benötigte Energie jedoch immer weiter an und das Teelicht reicht als Energiequelle nicht mehr aus, um das Wasser weiter zu erhitzen.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
[1] G. Lange, Feuer und Flamme – Experimente und Informationen rund um die Kerze, www.chemie-uni-rostock.de/lfbz (Zuletzt abgerufen am 5.8.2014 um 14:35 Uhr)