Schwimmendes und sinkendes Ei
von Tatjana Müller
Ziel des Versuchs Die Dichte von Leitungs-, Salz- und Zuckerwasser wird in diesem Versuch mittels Ei verglichen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
| Zucker | – | – | – |
| Natriumchlorid | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Deutung
Bei gleichem Volumen hat Leitungswasser einer geringere Dichte als Salzwasser oder Zuckerwasser. Dies ist damit zu begründen, dass sich das Natriumchlorid im Wasser löst. Das Salz liegt also in gelöster Form als Natrium-Ionen und Chlorid-Ionen vor. Neben den Wasserstoffbrückenbindungen, die das Wasser ausbildet, bilden sich auch Hydrathüllen um die Salzionen. Hierdurch werden die Räume zwischen den Wassermolekülen besetzt und die Dichte des Wassers folglich erhöht. Wird Zucker in Wasser gelöst, so bilden sich zwischen den Hydroxylgruppen des Zuckers und den Wassermolekülen ebenfalls Wasserstoffbrückenbindungen aus. Hierdurch kommt es dann zu einer Erhöhung der Dichte.
Für die 5. bzw. 6. Klasse könnte eine Erklärung dann so aussehen, dass die Dichte von Salzwasser und Zuckerwasser höher ist als die von Leitungswasser. Dies ist damit zu begründen, dass sich das Salz im Wasser löst. Die Salzteilchen lagern sich also zwischen den Wasserteilchen an und erhöhen somit die Dichte des Wassers.