Verbrennung von Kohlenstoff und Nachweis von Kohlenstoffdioxid
von Lars Lichtenberg
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird der in der Holzkohle enthaltene Kohlenstoff durch den Luftsauerstoff oxidiert (Verbrennung). Es entsteht als Produkt Kohlenstoffdioxid, welches mittels des Kalkwassers nachgewiesen werden kann.
Materialien
Standzylinder, Verbrennungslöffel, Bunsenbrenner
Chemikalien
Kohle, Calciumhydroxid, dem. Wasser
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kohle gekörnt | – | – | – |
| Calciumhydroxid Pulver | H318 | P280, P305+P351+P338, P309+P310 |
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Durchführung
Zuerst wird in einem Becherglas 1g Calciumhydroxid in 100 mL Wasser gelöst und die leichte Trübung abfiltriert. Der Standzylinder wird nun mit dem hergestellten Kalkwasser umspült sodass sich am Zylinderboden ein wenig der Nachweislösung absetzt. Ein Stück Kohle wird nun im Verbrennungslöffel über dem Bunsenbrenner zum Glühen gebracht. Dieser wird dann in den Standzylinder gehalten.
Beobachtung
Die im Standzylinder befindliche Kalkwasser-Lösung wird milchig trüb.
Abbildungen
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Standzylinder mit positiven Kohlenstoffdioxidnachweis
Deutung
Der in der Holzkohle enthaltene Kohlenstoff wird durch den Luftsauerstoff oxidiert (Verbrennung). Es entsteht als Produkt Kohlenstoffdioxid, welches mit dem Calciumhydroxid zu Wasser und Calciumcarbonat reagiert. Das Calciumcarbonat fällt als weißer Niederschlag aus, sodass das Kalkwasser trüb wird.
Entsorgung
der Substanzen erfolgt über das Abwasser und über den Hausmüll.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
Nach: D. Wiechoczek, http://www.chemieunterricht.de/dc2/haus/v103.htm, 31.01.2012 (Zuletzt abgerufen am 05.08.2015 um 23:40Uhr).