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Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt die Heftigkeit der Reaktion beim Verbrennen der Eisenwollen in der Luft- und der Sauerstoffatmosphäre.

Vorbemerkung

Als Vorwissen sollten die SuS die Zusammensetzung der Luft mit ihren prozentualen Anteilen kennen. In dem Versuch soll auch thematisiert werden, dass Sauerstoff nicht brennt, sondern nur brandfördernd wirkt.

Materialien

großer Standzylinder, Uhrglas, Tiegelzange, Gasbrenner

Chemikalien

Eisenwolle, Sauerstoff, dem. Wasser

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Sauerstoff Gasflasche H270 GHS03 GHS04

Durchführung

Der Boden des Standzylinders wird mit einigen Millilitern demineralisiertem Wasser bedeckt. Anschließend wird er mit Sauerstoff gefüllt und mit dem Uhrglas vorsichtig verschlossen. Als nächstes wird die Eisenwolle in der Brennerflamme stark erhitzt und zunächst in der Luftatmosphäre verbrannt. Danach wird ein weiteres Stück Eisenwolle stark erhitzt und in die Sauerstoffatmosphäre des Standzylinders gehalten.

Beobachtung

Die Eisenwolle glüht in der Luftatmosphäre orange-rot auf. In der Sauerstoffatmosphäre leuchtet die sehr hell gelb auf und verbrennt deutlich schneller.

Abbildungen

  • Abb. 1: Die Verbrennung von Eisenwolle in der Luftatmosphäre
  • Abb. 2: Die Verbrennung von Eisenwolle in der Sauerstoffatmosphäre

Deutung

Durch das Erhitzen reagiert die Eisenwolle mit Sauerstoff und wird oxidiert. In der Luft beträgt der Sauerstoffanteil ca. 20 %, während in der Sauerstoffatmosphäre deutlich mehr Sauerstoff enthalten ist. Daher läuft die Reaktion in reinem Sauerstoff heftiger ab.

Entsorgung

Das Eisenoxid wird im anorganischen Feststoffabfall entsorgt.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Die Reaktion kann auch mit anderen Metallen durchgeführt werden.

Literatur

H. Schmidkunz, W. Rentzsch, Chemische Freihandversuche Band 2, Aulis Verlag Deubner, 2011, S. 206