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Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird ein Kupferbrief verbrannt und soll verdeutlichen, dass Sauerstoff bei der Verbrennungsreaktion notwendig ist.

Vorbemerkung

Der Versuch soll zeigen, dass Sauerstoff bei der Verbrennungsreaktion notwendig ist. Die SuS sollten eine Vorstellung von Edukten und Produkten haben sowie dass die Produkte unterschiedliche Eigenschaften im Vergleich zu ihren Edukten haben.

Materialien

Dünnes Kupferblech, Ziegelzange, Gasbrenner

Chemikalien

Kupferblech

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Kupfer
Kupfer(II)-oxid H302, H410 P273, P301+P312 GHS07 GHS09

Durchführung

Man faltet ein Kupferblech, indem man es zunächst zwei gegenüberliegende Seiten umbiegt, sodass sie sich überlappen. Dann biegt man die anderen beiden gegenüberliegenden Seiten um. Dann glüht man diesen „Kupferbrief“ kräftig in der Gasbrennerflamme und faltet in nach dem Abkühlen wieder auseinander.

Beobachtung

Im Inneren ist das Kupferblech unverändert. Außen ändert sich die Farbe des Kupferblechs zu schwarzbraun.

Abbildungen

  • Abb. 1: Aufgefalteter Kupferbrief. (nachher, Innen)
  • Abb 2: Gefalteter Kupferbrief. (vorher)
  • Abb. 3: Erhitzter Kupferbrief. (nachher, Außen)

Deutung

Die Außenflächen des gefalteten Kupferblechs reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft zu Kupferoxid. Die Innenseite des Kupferbriefs kam nicht mit dem Sauerstoff in Kontakt und reagiert deshalb nicht zu Kupferoxid.

Reaktionsgleichung:

2 Cu(s) + O2(g) → 2 CuO(s)

Entsorgung

Das Kupferblech kann im Feststoffabfall entsorgt werden oder wiederverwendet werden.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Auch wenn das Blech sorgfältig und fest gefaltet wurde kann sich Innen an einigen Stellen die Farbe verändern. Das zeigt, dass bei dieser einfachen Versuchsanordnung ein völliger Luftabschluss nicht möglich ist.
Es bietet sich nun an die Reaktion von anderen Metallen in Sauerstoff zu untersuchen und auf die Eigenschaften der Metalle bzw. Metalloxide einzugehen.

Literatur

Eisner, W. et al., Elemente Chemie 1A, Stuttgart: Klett, 1. Auflage, 2008, S. 77.