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Ziel des Versuchs In diesem Versuch werden verschiedene Metallpulver in eine waagerechte Gasbrennerflamme gestreut.

Vorbemerkung

In diesem Versuch werden verschiedene Metallpulver (Eisen, Kupfer, Magnesium) in eine waagerechte Gasbrennerflamme gestreut. Die SuS stellen fest, dass die Metalle unterschiedlich stark mit Sauerstoff reagieren. Die SuS sollten bereits Kenntnisse darüber haben, dass eine Verbrennungsreaktion eine Reaktion mit Sauerstoff ist. Idealerweise sollte die Bedeutung des Zerteilungsgrades bekannt sein. Alternativ kann in diesem Versuch auch darauf eingegangen

Materialien

Gasbrenner, Stativ, feuerfeste Unterlage

Chemikalien

Eisenpulver, Kupferpulver, Magnesiumpulver

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Eisen Pulver H228 P280 GHS02
Kupfer
Magnesium H260, H250 GHS02
Eisen(III)-oxid rot H315, H319, H335 P261, P305+P351+P338 GHS07
Kupfer(II)-oxid H302, H410 P273, P301+P312 GHS07 GHS09

Durchführung

Der Gasbrenner wird waagerecht in ein Stativ geklemmt. Verschiedene Metallpulver werden nacheinander mit einem Spatel in die Gasbrennerflamme gestreut.

Beobachtung

Lässt man Metallpulver von Kupfer, Eisen und Magnesium in die Gasbrennerflamme fallen, so zeigen sich deutliche Unterschiede in der Helligkeit der Flamme. Wenn Kupferpulver in die Flamme fällt, sieht man eine grüne Flamme. Bei dem Eisenpulver und Magnesiumpulver sind helle Funken zu sehen.

Abbildungen

  • Abb. 1: Kupferpulver
  • Abb. 2: Eisenpulver
  • Abb. 3: Magnesiumpulver

Deutung

Die Metallpulver reagieren mit Luftsauerstoff zu den entsprechenden Metalloxiden. Je heller das Metall bei der Reaktion mit Sauerstoff in der Flamme leuchtet, desto größer ist das Bestreben des Metalls mit Sauerstoff zu reagieren, es wird ein bestimmter Energiebetrag frei. Von den untersuchten Metallen zeigt Kupfer die geringste und Magnesium die größte Heftigkeit der der Verbrennungsreaktion. Metalle, die nicht oder wenig heftig mit Sauerstoff reagieren, nennt man edle Metalle. Wird bei der Verbrennung eines Metalls ein großer Energiebetrag frei, handelt es sich um ein unedles Metall.

Reaktionsgleichungen:

2 Mg(s) + O2(g) → 2 MgO(s)

2 Fe(s) + O2(g) → 2 FeO(s)

2 Cu(s) + O2(g) → 2 CuO(s)

Entsorgung

Die Metalloxide werden im Feststoffabfall entsorgt.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Im Anschluss kann die Stabilität der Metalloxiden behandelt werden. Außerdem können auch schon einfache Wortgleichungen aufgestellt werden.

Literatur

R. Blume, Chemie für Gymnasien, Berlin: Cornelsen Verlag, 1994, S. 99.