Zucker brennt doch
von Kristina Breithaupt
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird die katalytische Wirkung von Asche behandelt. Durch die katalytische Wirkung ist es möglich einen Zuckerwürfel zu entzünden und diesen zu verbrennen. Dieser würde sonst nur schmelzen und karamellisieren. Dieser Versuch ist alltagsnah, da herkömmliche Chemikalien verwendet werden.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Zucker | – | – | – |
| Kohlenstoffdioxid | H280 | P410+P403 |
|
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: normaler Würfelzucker während des Erhitzens -
Abb. 2: Würfelzucker vor dem Erhitzen. Links: normaler Würfelzucker. Rechts: Würfelzucker, der in Asche gewälzt wurde. -
Abb. 3: selbst brennender Würfelzucker mit Asche
Deutung
Asche ist das Verbrennungsprodukt von Holzkohle oder Pflanzenteilen. Bei der Verbrennung von Holzkohle werden nur die organischen Bestandteile oxidiert und die in der Zelle enthaltenen Mineralstoffe bleiben übrig. Diese Mineralstoffe, wie Kalium und Magnesium, sind katalytisch aktiv.
Dies zeigt sich im Vergleich zu dem Erhitzen eines normalen Würfelzuckers, der nur schmilzt und zu Karamell wird. Der mit Asche ummantelte Zuckerwürfel schmilzt jedoch nicht und brennt weiter. Die Mineralstoffe senken die Aktivierungsenergie, die zum Verbrennen des Zuckers benötigt wird, sodass es zu einer schnelleren Gleichgewichtseinstellung und darum zu einer höheren Reaktionsgeschwindigkeit kommt.
Wortgleichung: Zucker → Kohlenstoffdioxid + Wasser
Reaktionsgleichung: C12H22O11 (s) + 12 O2 (g) ⇌ 12 CO2 (g) + 11 H2O(g)