Verbrennung von Magnesium unter Kohlenstoffdioxid
von Hendrik Schöneich
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird ein brennendes Magnesiumband in eine Kohlenstoffdioxid-Atmosphäre gebracht. Als Vorwissen wird vorausgesetzt, dass Verbrennungen Reaktionen mit Sauerstoff sind und dass die Summenformel von Kohlenstoffdioxid bekannt ist.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kohlenstoffdioxid | H280 | P410+P403 |
|
| Magnesium (Band) | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Kohlenstoff | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Magnesiumoxid | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Magnesiumband in Kohlenstoffdioxid-Atmosphäre.
Deutung
Magnesium brennt bei etwa 3000 °C. Diese Temperatur ist ausreichend dafür, dass Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff und Kohlenstoff gespalten wird und der Sauerstoff vom Kohlenstoffdioxid auf Magnesiumoxid übertragen wird. Der elementare Kohlenstoff ist als schwarze Flecken und das Magnesiumoxid als weißer Feststoff erkennbar.
2 Mg (s) + CO2 (g) → C(s) + 2 MgO (s)
Je nach Lernstand der SuS ist eine Wortgleichung zur Auswertung ausreichend. Die Reaktion als Redoxreaktion zu verstehen, ist erst Thema der Klassen 9/10. Dass Kohlenstoffdioxid bei Temperaturen von 3000 °C gespalten wird, kann für die SuS der 7./8. Klasse weggelassen werden, die Redoxgleichung ist ausreichend.