Nachweis von Iodid-Ionen mit Kaliumpermanganat
von Sissy Freund
Ziel des Versuchs Dieser Versuch ist eine weitere Alternative zum Nachweis von Iod.
Vorbemerkung
Dieser Versuch ist eine weitere Alternative zum Nachweis von Iod, wobei der Nachweis auf eine Redoxreaktion zurückzuführen ist.
Materialien
Reagenzgläser, Pasteurpipetten, Spatel
Chemikalien
jodiertes Speisesalz, verd. Kaliumpermanganatlösung, dest. Wasser
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kaliumpermanganat | H272, H302, H410 | – |
|
| Iod | H332, H312, H400 | – |
|
Durchführung
In einem Reagenzglas werden 3 Spatelspitzen Speisesalz in dest. Wasser gelöst. Anschließend gibt man 1 Tropfen Kaliumpermanganatlösung hinzu.
Beobachtung
Die violette Kaliumpermanganatlösung entfärbt sich bei der Zugabe und es entsteht ein brauner Ring.
Abbildungen
-
Abb. 1: Kaliumpermanganatlösung (links), Entfärbung nach Zugabe der Kaliumpermanganatlösung (rechts)
Deutung
Es hat eine Redoxreaktion stattgefunden. Die Permanganat-Ionen oxidieren die Iodid-Ionen zu Iod, wobei sie selbst zu Mangan(II)-Ionen reduziert werden. Durch das entstehende Iod bildet sich der braune Ring.
Entsorgung
Das Iod wird mit Natriumthiosulfat-Lösung behandelt. Danach kann die Entsorgung über Anorganische Abfälle mit Schwermetallen erfolgen.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Es können auch andere Oxidationsmittel verwendet werden, wobei sich Kaliumpermanganat-lösung auf Grund der Entfärbung besonders eignet.
Literatur
G. Jander, H. Wendt, Einführung in das anorganiach-chemische Praktikum, S. Hirzel Verlag Leipzig, 5. Auflage, 1962, S. 238