Brennstoffzelle mit Edelstahlschwämmen
von Marie-Lena Gallikowski
Ziel des Versuchs In diesem Versuch kann die kurzfristige Speicherung, der bei der Wasserelektrolyse entstehenden Gase Sauerstoff und Wasserstoff, in Edelstahlschwämmen thematisiert werden.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kalilauge 1 M | H302, H314 | P280, P305+P351+P338, P310 |
|
Durchführung
ACHTUNG: Die Edelstahlschwämme dürfen sich nicht berühren! Gegebenenfalls müssen die Kabel mit dem Stativmaterial fixiert oder ein Gummiblock als Trennung hinzugefügt werden.
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Versuchsaufbau mit angeschlossenem Verbraucher -
Abb. 2: Versuchsaufbau der Elektrolyse
Deutung
Die elektrische Energie der Stromquelle wird genutzt, um das Wasser zu Wasserstoff und Sauerstoff zu elektrolysieren.
2 H2O(l) → 2 H2 (g) + O2 (g)
Die Reaktionen, die an den Elektroden beim Ladevorgang ablaufen können, wie folgt formuliert werden:
Anode (Oxidation): 2 H2O(l) → 4 H+(aq) + O2 (g) + 4 e-
Kathode (Reduktion): 4 H+(aq) + 4 e- → 2 H2 (g)
Die Elektrolyse wird gestoppt, sobald statt der Spannungsquelle ein Messgerät oder ein Verbraucher in den Stromkreis geschaltet wird. Die beim Ladevorgang entstandenen Gase können kurzfristig am Elektrodenmaterial gespeichert werden. An den Elektroden laufen dann folgende Reaktionen ab:
Anode (Oxidation): H2 (g) → 2 H+(aq) + 2 e-
Kathode (Reduktion): Schritt 1) 4 e- + O2 (g) → 2 O2-(aq)
Schritt 2) 2 O2-(aq) + 4 H+(aq) → 2 H2O(l)