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Ziel des Versuchs Die Folgen der Ozeanversauerung für Korallen, Muscheln, etc. werden in diesem Versuch simuliert.

Materialien

2 Bechergläser (50 mL), Spatel, Glasrührstab, schwarze Pappe, pH-Meter

Chemikalien

Natriumchlorid, Calciumcarbonat, Kohlenstoffdioxid

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Natriumchlorid
Calciumcarbonat
Kohlenstoffdioxid H280 P410+P403 GHS04
Universalindikator 0-14

Durchführung

In 50 mL Leitungswasser werden je eine Spatelspitze Natriumchlorid und Calciumcarbonat gelöst. Die Hälfte der Lösung wird in ein weiteres Becherglas gegeben. In beiden Bechergläsern wird der pH-Wert gemessen. Beide Bechergläser werden vor eine schwarze Pappe gestellt. Nun wird Kohlenstoffdioxid in ein Becherglas eingeleitet und parallel der pH-Wert gemessen.

Beobachtung

Die Lösungen sind zunächst trüb und weisen einen pH-Wert von circa 7.5 auf. Beim Einleiten von Kohlenstoffdioxid sinkt der pH-Wert in dem eine Becherglas kontinuierlich bis auf 5. Die Lösung wird klar.

Abbildungen

  • Abb. 1: Einleiten von Kohlenstoffdioxid in Calciumcarbonatlösung.

Deutung

Durch das Einleiten von Kohlenstoffdioxid sinkt der pH-Wert. Es entsteht Kohlensäure, die in Protonen und Hydrogencarbonationen dissoziiert:

CO2 (g) + H2O(l) → H2CO3 (aq) → H+(aq) + HCO3-(aq)

Die Lösung wird klar, weil die freigesetzten Protonen der Kohlensäure mit dem Calciumcarbonat zu wasserlöslichem Calciumhydrogencarbonat reagieren:

3(s) + H+(aq) → Ca2+(aq) + HCO3-(aq)

Dass Kohlensäure eine zweiprotonige Säure ist, wird an dieser Stelle zunächst vernachlässigt.

Entsorgung

Die Lösung wird neutralisiert und kann anschließend in den Abfluss gegeben werden.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Literatur

inspiriert durch https://de.wikipedia.org/wiki/Versauerung_der_Meere#Sch.C3.A4den_an_Korallen (Zuletzt aufgerufen am 07.08.2015 um 14.21).