Einfluss der Konzentration auf das chemische Gleichgewicht
von Anna Gulyas
Ziel des Versuchs Der Versuch verdeutlicht den Einfluss der Konzentration auf die Verschiebung von einem chemischen Gleichgewicht. Er kann in Verbindung zu dem „Prinzip vom kleinsten Zwang“ von Henry Le Chatelier behandelt werden.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Eisen(III)-chlorid-6-H2O | H290, H302, H315, H318 | P280, P305+P351+P338 |
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| Ammoniumchlorid | H302, H319 | – |
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| Ammoniumthiocyanat | H332, H312, H302, H412, EUH032 | – |
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Durchführung
Beobachtung
Deutung
Folgende Gleichgewichtsreaktion läuft ab:
Fe3+(aq) + 3 SCN-(aq) ⇌ Fe(SCN)3 (aq)
In Reagenzglas C bleibt die Farbe der Lösung gleich. Das eingestellte Gleichgewicht bleibt bestehen. In Reagenzglas A und B werden Edukte hinzugefügt. Die Lösung wird dunkler, das heißt, Produkt wird nachgebildet. In Reagenzglas C wird eines der Produkte hinzugegeben. Die Lösung wird heller, das heißt, die Lage des Gleichgewichts wird auf die Eduktseite verschoben. Auch durch die Konzentrationsänderung von Stoffen wird ein Zwang ausgeübt, auf das das System reagiert, indem Stoffe verbraucht und andere nachgebildet werden.
Das Massenwirkungsgesetz für diese Reaktion lautet folgendermaßen:
| KC = |
|
KC ist die Gleichgewichtskonstante, die bei einer gegebenen Temperatur und Reaktion gleich bleibt. Wird die Konzentration eines Stoffes verändert, werden andere Stoffe nachgebildet, sodass die obige Gleichung erfüllt wird.