Homogene Katalyse: Zersetzung von Wasserstoffperoxid mit Kaliumiodid
von Anonym_6
Ziel des Versuchs Dieser Versuch ist ein Beispiel für eine homogene Katalyse
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasserstoffperoxid 30% | H302, H318 | P280, P305+P351+P338 |
|
| Kaliumiodid | H302, H315, H319 | P305+P351+P338 |
|
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Schäumendes Wasserstoffperoxid
Deutung
Auch ohne Zugabe eines anderen Stoffes, zersetzt sich Wasserstoffperoxid mit der Zeit. Das Iodid aus dem Kaliumiodid wirkt bei dieser Reaktion allerdings als Katalysator, der diese Reaktion deutlich beschleunigt, indem es einen anderen Reaktionsweg ermöglicht.
I-(aq) + H2O2(aq) → IO-(aq) + H2O(l)
IO-(aq) + H2O2(aq) → I-(aq) + H2O(l) + O2(g)
Die Gelbfärbung kommt dadurch zustande, dass das Iodid mit dem freiwerdenden Sauerstoff reagieren und zu Iod oxidiert werden kann.
4I-(aq) + 2H2O(l) + O2(g) → 2I2(aq) + 4OH-(aq)
Alternativen:
Als Alternative kann dieser Versuch auch als heterogene Katalyse durchgeführt werden. Dann würde anstelle von Kaliumiodid Braunstein verwendet werden.