Sina Bachsmann
von Sina Bachsmann
Ziel des Versuchs Nagellackentferner
Vorbemerkung
In diesem Versuch wird aus Ethanol und Essigsäure durch Veresterung Essigsäureethylester hergestellt, der in vielen Nagellackentferner statt Aceton zum Einsatz kommt.
Materialien
Porzellanschale, Uhrglas, Pipette
Chemikalien
Ethanol, Essigsäure, konz. Schwefelsäure
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Ethanol | H225, H319 | P210, P240, P305+P351+P338, P403+P233 |
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| Essigsäure | H314 | P280, P301+P330+P331, P305+P351+P338, P309+P310 |
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| Schwefelsäure konz. | H314 | – |
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Durchführung
In einer Porzellanschale werden 3 mL Ethanol und 3 mL Essigsäure vermischt. Dazu wird 1 mL konz. Schwefelsäure gegeben und vorsichtig eine Geruchsprobe genommen. Dann wird die Porzellanschale mit einem Uhrglas abgedeckt und nach 10 min nochmal eine Geruchsprobe genommen.
Beobachtung
Bei der ersten Geruchsprobe ist ein starker Geruch nach Essigsäure zu vernehmen und bei der zweiten Geruchsprobe riecht die Lösung nach handelsüblichen Nagellackentferner.
Abbildungen
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Abb. 1: Das Bild zeigt den hergestellten Nagellackentferner -
Abb. 2: der Reaktionsmechanismus
Deutung
Bei der Reaktion ist aus Essigsäure und Ethanol Essigsäureethylester entstanden.
Entsorgung
Die Lösung wird im Abfall für organische Abfälle entsorgt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Mit diesem einfachen Versuch kann der Mechanismus der Veresterung im Unterricht behandelt werden. Er hat durch den Nagellackentferner eine hohen Alltagsbezug, welcher den Zugang für die SuS erleichtert.
Literatur
H. Schmidkunz, Chemische Freihandversuche, Aulis Verlag Deubner, 2011 S. 334