Reaktionsenthalpie (qualitativ)
von Patricia Hiller
Ziel des Versuchs Der Versuch dient der qualitativen Reaktionsenthalpiebestimmung von Natriumhydroxid und Ammoniumchlorid in Wasser
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natriumhydroxid | H314 | – |
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| Ammoniumchlorid | H302, H319 | – |
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Durchführung
In zwei Bechergläser werden jeweils 10 mL Wasser vorgelegt. Vor Zugabe der Chemikalien wird die Temperatur bestimmt. In Becherglas 1 wird eine Spatelspitze Natriumhydroxid gegeben, in Becherglas 2 eine Spatelspitze Ammoniumchlorid. Die Temperatur wird erneut gemessen.
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Temperaturmessung vor Zugabe von NH<sub>4</sub>Cl -
Abb. 2: Temperaturmessung vor Zugabe von NaOH -
Abb. 3: Temperaturmessung nach Zugabe von NaOH -
Abb. 4: Temperaturmessung nach Zugabe von NH<sub>4</sub>Cl
Deutung
a) NaOH(s) → Na+(aq) + OH-(aq)
Die Reaktion hat unter Abgabe von Wärme stattgefunden, sie ist exotherm. Die Energie, die bei der Bildung von Hydrathüllen um die Natrium- und Hydroxid-Ionen frei wird, ist größer als die Energie, die zum Aufbrechen der Gitterstruktur benötigt wird (Gitterenergie).
b) NH4+(aq) + H2O(l) → NH3 + H3O+
Hier findet eine endotherme Reaktion statt. Wärme wird abgegeben.