Molare Reaktionsenthalpie
von Patricia Hiller
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird die molare Reaktionsenthalpie bei der Reaktion von Kupfer(II)-Ionen mit Zink bestimmt
Materialien
DEWAR-Gefäß (V= 250 mL), Thermometer, Waage, Messzylinder, Magnetrührer mit Rührstäbchen
Chemikalien
Kupfersulfat-Pentahydrat, Zink, Wasser
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kupfer(II)-sulfat-5-H2O | H302, H319, H315, H410 | P280, P273, P302+P352, P305+P351+P338, P309+P311 |
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| Zink Pulver | H410 | – |
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Durchführung
In einem Becherglas werden 5 g Kupfersulfat-Pentahydrat (0,02 mol) mit 200 mL Wasser gelöst. Die Lösung wird in das DEWAR-Gefäß gegeben und die Anfangstemperatur T1 wird gemessen. Nach Zugabe von 3 g Zink ist die Temperatur zu messen sobald diese nicht weiter steigt (nach etwa 15 Minuten) ist die Endtemperatur T2 zu notieren.
Beobachtung
Die Temperatur steigt von anfänglich 22,6 °C auf eine Endtemperatur von 27 °C. Die Reaktion war nach 13 Minuten beendet.
Deutung
ΔrHm = ((m(Kupfersulfat) + m(Zn) ·cpH2O)·ΔT) / n(Kuofersulfat)
ΔrHm = (((205 g + 3 g) · 4,19 J/(gK)) ·, 4,4 K) / 0,02 mol = 191,734 kJ/mol
Entsorgung
Kupfersulfat-Lösung im Behälter für Schwermetalle entsorgen.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
Keune, H., Böhland, H. (Hrsg.)- Chemische Schulexperimente Band 3. Allgmeine,physikalische und analytische Chemie. Chemie und Umwelt. Berlin: Volk und Wissen Verlag.