Ermittlung der Masse von n-Pentan durch Verdampfen
von Isabelle Faltiska
Ziel des Versuchs In diesem Versuch soll die molare Masse eines leichtflüchtigen flüssigen Kohlewasserstoffs bestimmt werden.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| n-Pentan | H225, H304, H336, H411, EUH066 | – |
|
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Skizze des Versuchsaufbaus
Deutung
Das Pentan hat einen Siedepunkt von ungefähr 36 °C und verdampft bei höheren Temperaturen. Somit ist eine Volumenänderung sichtbar, da gasförmige Stoffe mehr Volumen einnehmen als Flüssigkeiten. Mit Hilfe des idealen Gasgesetzes lässt sich nun die molare Masse des n-Pentans bestimmen.
p·V = n·R·T = (m/M)·R·T → M = (m·R·T)/(p·V)
R = 8,3144 (kPa∙L)/(K∙mol); p = 101,3 kPa; T = 323,15 K; V = 0,068 L
m = p∙V = 0,626 g/mL · 0,3 mL = 0,1878 g
M = 70,98 g/mol
Der ermittelte Wert für die molare Masse des n-Pentans entspricht ungefähr dem Literaturwert von 72,15 g/mol.
Fehlerbetrachtung:
Eine mögliche Fehlerquelle bei diesem Versuch könnte sein, dass die Verbindung zwischen Kolbenprober und Rundkolben undicht ist, wodurch Gas entweichen kann. Außerdem könnte der Luftdruck vom Standarddruck abweichen oder die Temperatur des Wasserbades ungenau abgelesen worden sein.
Absoluter Fehler:
Δabs = |xLit − xMess| = |72,15 − 70,98| = 1,17
Relativer Fehler:
Δrel =(Δabs /xLit) ⋅100 % = (1,17 / 72,15) ⋅ 100 % = 1,62 %