Das Leclanché-Element
von Tabea Bönisch
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird das Leclanché-Element thematisiert. Die Sonst röhrenförmige Batterie wird in diesem Fall sehr vereinfacht, indem die beiden Elektroden aufeinander liegen, nur getrennt durch eine dünne Papp- und einer Mangandioxidschicht.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Ammoniumchlorid | H302, H319 | – |
|
| Mangandioxid | H332, H302 | – |
|
| Stärke löslich | – | – | – |
| Zink gekörnt | H260, H250, H410 | – |
|
| Kohle gekörnt | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Aufbau des Leclanché-Elements
Deutung
Es handelt sich um eine Redoxreaktion:
| Oxidation: | Zn → Zn2+ + 2 e- |
| Reduktion: | 2 MnO2 + H2O + 2 e- → MnO(OH) + 2 OH- |
| Gesamtgleichung: | 2 MnO2 + H2O + Zn → Zn2+ + MnO(OH) + 2 OH- |
Es findet eine Folgereaktion mit den gebildeten Hydroxidionen statt:
2 OH- + 2 NH4+ → 2 NH3 + 2 H2O
Die Zellspannung sinkt im Betrieb, weil durch die Bildung der Hydroxidionen am Pluspol (Anode, Zinkblech) der pH-Wert steigt. Dadurch sinkt das Potenzial (Redoxpotential) des Redoxpaares MnO(OH)/MnO2. Der sich am Pluspol bildende gasförmige Ammoniak isoliert die Kohleelektrode von der Umgebung, wodurch der Widerstand der Zelle ansteigt. Deshalb sinkt bei längerem Betrieb die Stromstärke.