Die Zersetzungsspannung von Zinkhalogeniden
von Tabea Bönisch
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt deutlich, dass eine Zersetzungsspannung überwunden werden muss, um ein System von Zinkhalogeniden aufzuladen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Zinkbromid wasserfrei | H302, H314, H317, H411 | P273, P280, P305+P351+P338, P310 |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Versuchsaufbau -
Abb. 2: braun-gelber Niederschlag während der Zersetzung -
Abb. 3: Versuchsaufbau (Skizze)
Deutung
Beim Aufladeprozess handelt es sich um eine Elektrolyse. An der Kathode werden somit die Teilchen mit dem positivsten Potential reduziert und an der Anode werden die Teilchen mit dem negativsten Potential oxidiert.
| Anode/Oxidation: | 2 Br- → Br2 +2 e- | E0 = 1,07 V |
| 4 OH- → O2 + 2 H2O + 4 e- | E0 = 0,81 V | |
| Kathode/Reduktion: | Zn2+ + 2 e- → Zn | E0 = -0,76 V |
| 2 H3O+ + 2 e- → H2 + H2O | E0 = -0,42 V |
Demnach ergeben sich für die Zersetzungsspannungen von Wasser und Zinkbromid folgende Werte:
| Wasser: | E0 = 0,42 V + 0,81 V = 1,23 V |
| Zinkbromid: | E0 = 0,76 V + 1,07 V = 1,83 V |
Aufgrund dieser Potentiale müsste sich eigentlich Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zersetzen, was aufgrund der Überspannung dieser Gase an Graphit nicht erfolgt. Es kommt zur Abscheidung von Zink und Brom, was anhand eines silbergrauen Zink-Überzugs an der Kathode und einer gelb-braunen Brom-Abscheidung an der Anode deutlich erkennbar ist.