Dispergierende Wirkung von Tensiden
von Elena von Hoff
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt die dispergierende Wirkung von Tensiden. Er lässt sich phänomenologisch sehr leicht auf Waschprozesse übertragen.
Vorbemerkung
Dieser Versuch zeigt die dispergierende Wirkung von Tensiden. Er lässt sich phänomenologisch sehr leicht auf Waschprozesse übertragen.
Materialien
2 Schnelllauftrichter, 4 Bechergläser, Filtriergestell, Filterpapier, Spatel
Chemikalien
Mangandioxid, Wasser, Spülmittel
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Mangandioxid | H332, H302 | – |
|
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
In zwei Bechergläsern werden Suspensionen von 100 mL Wasser mit jeweils einer Spatelspitze Braunstein (Mangandioxid) vorgelegt. In eines der beiden Bechergläser werden zusätzlich einige Tropfen Spülmittel gegeben. Anschließend werden beide Suspensionen mit Hilfe eines Schnelllauftrichters filtriert.
Beobachtung
Das Filtrat der zuvor schwarzen Braunstein-Wasser-Suspension ist klar, der Braunstein ist im Filter zurückgeblieben. Im Kontrast dazu ist das Filtrat der Suspension mit Spülmittel schwarz geblieben, wobei trotzdem etwas Braunstein im Filter zurückgeblieben ist.
Abbildungen
-
Abb. 1: Das Dispergiervermögen von Tensiden
Deutung
Neben den emulgierenden Eigenschaften besitzen Tenside auch dispergierende Eigenschaften. In diesem Experiment werden die Braunstein-Partikel von dem Spülmittel fein im Wasser verteilt, sodass diese keine großen Klumpen bilden können. Diese fein verteilten Partikel passen nun viel besser durch das Filterpapier und sind deshalb zum Teil im Filtrat vorhanden.
Entsorgung
Die Entsorgung erfolgt über den Schwermetall-Abfall.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
R. Blume, http://www.chemieunterricht.de/dc2/haus/v074.htm, 08.06.1998 (Zuletzt abgerufen am 08.08.2014 um 23:10).