Bau eines Kompass
von Lotte Bautzmann
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt, dass die Möglichkeit, Gegenstände magnetisieren zu können, genutzt werden kann, um sehr schnell einen funktionsfähigen Kompass zu bauen.
Vorbemerkung
Dieser Versuch zeigt, dass die Möglichkeit, Gegenstände magnetisieren zu können, genutzt werden kann, um sehr schnell einen funktionsfähigen Kompass zu bauen. Um das Experiment nachvollziehen zu könnten, sollten die SuS die Begriffe Nord- und Südpol, sowie deren Anziehungs- und Abstoßungseffekte kennen. Zudem sollte bekannt sein, dass die Erde einen magnetischen Nord- und Südpol besitzt und wie ein Kompass aufgebaut ist und funktioniert.
Materialien
Korken, große Petrischale, Eisennagel, Magnet, Kompass.
Durchführung
Zunächst wird mit dem Magnet mehrmals in die gleiche Richtung entlang des Nagels gestrichen. Anschließend wird der Nagel durch einen Korken gesteckt und in die mit Wasser gefüllte Petrischale gelegt, sodass er schwimmt. Dann wird gewartet bis sich der Nagel sich nicht mehr dreht. Er sollte möglichst in der Mitte der Schale schwimmen, damit die Drehung nicht von der Schalenwand beeinflusst wird.
Beobachtung
Der Nagel dreht sich mit seiner Längsachse in Nord-Süd-Richtung.
Abbildungen
Deutung
Gegenstände aus Eisen, Nickel oder Kobalt werden durch das Reiben mit einem Magneten magnetisiert und somit selbst zu Magneten mit Nord- und Südpol. Dadurch richten sie sich wie jeder andere Magnet nach den Erdpolen aus.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
http://www.physikfuerkids.de/lab1/versuche/korkkom/index.html