Das Wasserrad mit Lift
von Lars Lichtenberg
Ziel des Versuchs In diesem Versuch soll ein Modell eines Wasserrades gebaut und gezeigt werden, wie die Energie des Wassers genutzt wird, um Gegenstände in die Höhe zu befördern.
Vorbemerkung
In Wasserkraftwerken treiben Wasserräder Generatoren an, die Strom erzeugen. In diesem Versuch soll ein Modell eines Wasserrades gebaut und gezeigt werden, wie die Energie des Wassers genutzt wird, um Gegenstände in die Höhe zu befördern.
Materialien
Spritzflasche (oder Wasserhahn), Eimer, Plastikbecher, Korken, Holzspieß, Kleber, Strohhalm Für den Wasserlift: Bindfaden und kleines Gewicht wie z. B. Büroklammer oder kleiner Stein
Chemikalien
Leitungswasser
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Die Spritzflasche wird mit Leitungswasser gefüllt. Ein ca. 3 cm langes Strohhalmstück wird mit Tesafilm auf den Eimerrand geklebt. Dieses dient später als Halterung für das Wasserrad. Auf einem Korken werden ausgeschnittene Streifen eines Plastikbechers mit Tesafilm fixiert und ein Holzspieß durch den Korken gesteckt. Hierzu sollte ein Handbohrer verwendet werden. An einem Ende des Holzspießes wird ein Faden angeknotet, an dem ein kleines Gewicht hängt. Das Wasser wird auf das Rad gespritzt.
Beobachtung
Das Wasserrad wird durch den Wasserstrahl in Bewegung gesetzt und der Gegenstand wird nach oben transportiert.
Abbildungen
-
Abb. 1: Ende -
Abb. 2: Anfang
Deutung
Das Wasser wird mit Muskelkraft aus der Saugflasche gedrückt. Diese Energie wird in Bewegungsenergie umgewandelt und bringt das Wasserrad zum Laufen. Der Gegenstand wird nach oben befördert. Die Bewegungsenergie wird in Höhenenergie umgewandelt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Beim Bau des Wasserrades können auch andere Materialien verwendet werden. Es eignet sich auch ein Stück einer Schwimmnudel, in die Plastiklöffel gesteckt werden können. Auch ein Wasserrad mit Kronkorken ist möglich. Hier sind der Kreativität und Phantasie der SuS keine Grenzen gesetzt.
Literatur
Nach: M. Emden, E. Sumfleth, 2009, Lebensraum Wasser. Anpassungsleistungen von Tieren und Menschen, Baustein G, Materialien für den naturwissenschaftlichen Unterricht für die Klassen 5/6, Universität Duisburg-Essen, S.16-17,44.