Das schwimmende Ei
von Patricia Hiller
Ziel des Versuchs Dieser Versuch verdeutlicht wie durch Zugabe von Salz die Dichte von Wasser erhöht werden kann
Materialien
frisches Ei, Becherglas (250 mL)
Chemikalien
Wasser, Speisesalz
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natriumchlorid | – | – | – |
Durchführung
- In das Becherglas werden 200 mL Wasser gefüllt. Ein frisches Ei wird hineingelegt.
- In das Becherglas mit dem Leitungswasser und dem Ei werden 7 volle Spatel Speisesalz gegeben. Mit dem Spatel wird gerührt.
Beobachtung
- Das Ei sinkt auf den Boden des Becherglases.
- Nach der Zugabe des 7. Spatels steigt das Ei auf und schwimmt im Wasser.
Abbildungen
-
Abb. 1: Ei sinkt im Leitungswasser. -
Abb. 2: Ei schwimmt im Salzwasser.
Deutung
- Das Ei hat eine höhere Dichte als das Leitungswasser und sinkt daher auf den Boden des Becherglases.
- Das Speisesalz wird im Wasser gelöst. Dadurch erhöht sich die Dichte. Ab dem 7. Spatel der Salzzugabe ist die Dichte des Wassers höher als die des Eis, wodurch dieses aufsteigt und im Wasser schwimmt.
Entsorgung
Das Salzwasser wird im Ausguss entsorgt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Die SuS können nach Durchführung dieses Versuchs verstehen, warum es ein Leichtes ist, auf der Oberfläche des Meerwassers „Toter Mann“ zu spielen, wohingegen dieses Phänomen in Süßwasserteichen nicht beobachtet wird.
Literatur
Hecker, J. (2010). Der Kinder Brockhaus. Experimente- den Naturwissenschaften auf der Spur. F.A. Brockhaus.