Dichteunterschiede bei Flüssigkeiten
von Patricia Hiller
Ziel des Versuchs In diesem Versuch lernen die SuS Dichteunterschiede verschiedener Flüssigkeiten praktisch kennen
Vorbemerkung
Der Versuch weist einen hohen Lebensweltbezug auf. Außerdem werden die SuS im Umgang mit der Pasteurpipette geschult und lernen die Technik des „Unterschichtens“ kennen.
Materialien
Reagenzgläser, Pasteurpipette
Chemikalien
Bananensaft, Kirschsaft, Salatöl, Wasser, Lebensmittelfarbe
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Olivenöl | H315 | – |
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Durchführung
- Kirschsaft wird in einem Reagenzglas vorgelegt. Der Saft wird mit Bananensaft unterschichtet.
- Ein Reagenzglas wird etwa zur Hälfte mit Wasser, das zuvor mit Lebensmittelfarbe gefärbt worden ist, gefüllt. Anschließend wird Speiseöl hinzugegeben. Das Reagenzglas wird geschüttelt und danach für 15 Minuten stehen gelassen.
Beobachtung
- Der Bananensaft vermischt sich nicht mit dem Kirschsaft. Zwischen den Säften bildet sich eine gut sichtbare Phasengrenze.
- Auf dem Wasser bildet sich eine Ölschicht. Durch Schütteln entsteht eine Emulsion. Nach 15 Minuten sind die Ausgangsschichten, Wasser und Öl, erneut vorhanden.
Abbildungen
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Abb. 1: Dichteunterschied von Bananen- und Kirschsaft -
Abb. 2: Speiseöl auf angefärbten Wasser -
Abb. 3: Emulsion -
Abb. 4: erneute Schichtbildung
Deutung
- Bananensaft hat eine höhere Dichte als Kirschsaft.
- Öl hat eine geringere Dichte als Wasser und schwimmt daher auf der Wasseroberfläche. Auch nach Schütteln des Reagenzglases lassen sich das Öl und das Wasser nicht mischen. Sie ordnen sich wieder übereinander an.
Entsorgung
Die Säfte, das Öl und das Wasser werden im Ausguss entsorgt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
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