Nachweis von Wasserdampf
von Carl Föst
Ziel des Versuchs Kupfersulfat kann als hygroskopische Chemikalie zur Bestimmung der Luftfeuchte herangezogen werden
Materialien
2 Abdampfschalen, Bunsenbrenner, Spatel, Waage
Chemikalien
Kupersulfatpentahydrat (CuSO4 ·5 H2O)
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kupfer(II)-sulfat-5-H2O | H302, H319, H315, H410 | P280, P273, P302+P352, P305+P351+P338, P309+P311 |
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Durchführung
2·2,5 g (0,01mol) Kupfersulfatpentahydrat werden abgewogen und in 2 Abdampfschalen gegeben. Diese werden nun über dem Bunsenbrenner erhitzt, bis dieBlaufärbung des Kupfersulfatpentahydrat verschwunden ist und weisses Pulver übrig bleibt. Nun wird das weisse Pulver gewogen. Die Schalen werden nun an verschiedenen Orten aufgestellt und für 1-2 Stunden stehen gelassen. Anschliessend wird das Kupfersulfatpentahydrat erneut gewogen und der Massenunterschied notiert.
Beobachtung
Nach 1-2 Stunden nimmt das weiße Pulver eine leicht blaue Färbung an und weist einen Massenunterschied von ca. 0,1 bis 0,2 g im Vergleich zum weißen Pulver an.
Abbildungen
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Wasseraufnahme von Kupfersulfat
Deutung
Durch das Erhitzen wird das Kupfersulfatpentahydrat entwässert. Durch das Binden des Wasserdampfes in der Luft kehrt die Blaufärbung langsam zurück und das gebundene Wasser führt zu einem Massenzuwachs. Somit lässt sich Wasserdampf in der Luft nachweisen, es ist jedoch nur sehr schwer bzw. nicht möglich, über den Massenzuwachs die relative Luftfeuchte der Umgebung zu bestimmen.
Entsorgung
Die Entsorgung geschieht über den Schwermetallbehälter
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
http://www.ubz-stmk.at/luft1/experimente.htm#34, aufgerufen am 28.07.2015