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Ziel des Versuchs Versuch zum Schwimmverhalten von Aluminium.

Vorbemerkung

Dieser Versuch eignet sich sehr gut als Einführung in die Thematik „schwimmen, schweben, sinken“ . Das Alu-Schiff schwimmt problemlos auf dem Wasser, wird es jedoch zu einer Kugel gefaltet sinkt es zu Boden, obwohl sich deren Masse nicht ändert. An dieser Stelle entsteht ein fruchtbarer, kognitiver Konflikt, an welchem Konzept für das Schwimmverhalten von Körpern eingeführt werden kann.

Materialien

Pneumatische Wanne

Chemikalien

Aluminiumfolie, Wasser

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Aluminium Band H261, H250 GHS02
Wasser

Durchführung

Eine pneumatische Wanne wird mit Wasser gefüllt und ein gefaltetes Alu-Schiff darauf gesetzt. Anschließend wird das Schiffchen zu einer Kugel geformt und wieder auf die Wasseroberfläche gesetzt.

Beobachtung

Das Alu-Schiff schwimmt auf dem Wasser. Die Alu-Kugel sinkt zu Boden und schwimmt nicht mehr.

Abbildungen

  • Schwimmendes Alu-Boot
  • Nicht schwimmende Alu-Kugel

Deutung

Die Schwimmfähigkeit eines Körpers wird nicht nur über seine Dichte bestimmt, sondern auch über seine Oberfläche. Körper mit einer größeren Oberfläche verdrängen mehr Wasserteilchen als Körper mit einer geringeren Oberfläche. Das Alu-Schiff im Versuch besitzt eine deutlich größere Oberfläche als die Alu-Kugel, wodurch mehr Wasser verdrängt werden kann, sodass das Alu-Schiff auf dem Wasser schwimmt.

Entsorgung

Die Entsorgung der wässrigen Lösungen erfolgt über den Ausguss. Die Feststoffabfälle werden im Rest- bzw. Plastikmüll entsorgt.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Literatur

D. Schwefer (2010), www.nela-forscht.de/2012/07/11/knetboot-und-knetkugel-im-vergleich/ (abgerufen am: 19.07.2016)