Alu-Schiff und Alu-Kugel
von Daniel Lüert
Ziel des Versuchs Versuch zum Schwimmverhalten von Aluminium.
Vorbemerkung
Dieser Versuch eignet sich sehr gut als Einführung in die Thematik „schwimmen, schweben, sinken“ . Das Alu-Schiff schwimmt problemlos auf dem Wasser, wird es jedoch zu einer Kugel gefaltet sinkt es zu Boden, obwohl sich deren Masse nicht ändert. An dieser Stelle entsteht ein fruchtbarer, kognitiver Konflikt, an welchem Konzept für das Schwimmverhalten von Körpern eingeführt werden kann.
Materialien
Pneumatische Wanne
Chemikalien
Aluminiumfolie, Wasser
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Aluminium Band | H261, H250 | – |
|
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Eine pneumatische Wanne wird mit Wasser gefüllt und ein gefaltetes Alu-Schiff darauf gesetzt. Anschließend wird das Schiffchen zu einer Kugel geformt und wieder auf die Wasseroberfläche gesetzt.
Beobachtung
Das Alu-Schiff schwimmt auf dem Wasser. Die Alu-Kugel sinkt zu Boden und schwimmt nicht mehr.
Abbildungen
-
Schwimmendes Alu-Boot -
Nicht schwimmende Alu-Kugel
Deutung
Die Schwimmfähigkeit eines Körpers wird nicht nur über seine Dichte bestimmt, sondern auch über seine Oberfläche. Körper mit einer größeren Oberfläche verdrängen mehr Wasserteilchen als Körper mit einer geringeren Oberfläche. Das Alu-Schiff im Versuch besitzt eine deutlich größere Oberfläche als die Alu-Kugel, wodurch mehr Wasser verdrängt werden kann, sodass das Alu-Schiff auf dem Wasser schwimmt.
Entsorgung
Die Entsorgung der wässrigen Lösungen erfolgt über den Ausguss. Die Feststoffabfälle werden im Rest- bzw. Plastikmüll entsorgt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
D. Schwefer (2010), www.nela-forscht.de/2012/07/11/knetboot-und-knetkugel-im-vergleich/ (abgerufen am: 19.07.2016)