Kann Mehl brennen?
von Tabea Bönisch
Ziel des Versuchs Dieser Versuch verdeutlicht die Abhängigkeit der Brennbarkeit vom Zerteilungsgrad
Vorbemerkung
In diesem Versuch wird der Zerteilungsgrad als wichtiger Faktor beim Thema Brennbarkeit thematisiert. In diesem Beispiel wird Mehl zur Demonstration verwendet. Als Vorwissen sollten bereits die Grundlagen der Brennbarkeit bekannt sein. Dieses Experiment kann dort direkt ansetzen und zeigen, dass die Brennbarkeit eines Stoffes auch abhängig von der jeweiligen Beschaffenheit des Stoffes ist (in diesem Fall aufgrund der Zerteilung).
Materialien
Gasbrenner, Schlauchstück o. Ä., Abdampfschale
Chemikalien
Mehl
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Mehl | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
Durchführung
Zunächst wird ein bisschen Mehl in eine Abdampfschale gegeben. Mit einem Gasbrenner wird nun getestet, ob Mehl in dieser Form brennbar ist. Danach wird Mehl mit einer Seite eines Schlauchstückes aufgenommen und in eine Brennerflamme gepustet. Es wird jeweils beobachtet.
Beobachtung
Das Mehl lässt sich zunächst nicht entzünden. Beim Pusten in die Brennerflamme ist eine Entzündung und Funken zu beobachten.
Abbildungen
-
Beobachtung nach Zerstäubung von Mehl.
Deutung
Der erhöhte Zerteilungsgrad von Mehl führt hier dazu, dass sich das Mehl in der Brennerflamme entzünden lässt. Das Mehl in der Abdampfschale lässt sich nicht entzünden. Die unterschiedliche Beschaffenheit des gleichen Stoffes sorgt für die Brennbarkeitsunterschiede.
Entsorgung
Die Entsorgung erfolgt über den Abfall.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
AVISS, http://netexperimente.de/chemie/21.html (zuletzt aufgerufen am 23.07.2016 um 14:10 Uhr)