Die Tintenspinne
von Tabea Bönisch
Ziel des Versuchs Dieser Versuch verdeutlicht die Löslichkeit von Flüssigkeiten anhand von Tinte.
Vorbemerkung
In diesem Versuch wird die Löslichkeit von Tinte in Wasser ausgenutzt, um Formen in Wasser zu erzeugen.
Materialien
ein hohes Becherglas
Chemikalien
Destilliertes Wasser, Pflanzenöl, Tinte
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
| Olivenöl | H315 | – |
|
Durchführung
In einem Becherglas wird ca. 200 mL Wasser gefüllt. Darauf gibt man so viel Speiseöl, bis eine 1-2 cm dicke Phase entsteht. Man lässt einige Tropfen Tinte auf die Ölschicht tropfen und beobachtet den Vorgang.
Beobachtung
Die Tinte befindet sich in einem Tropfen erst auf dann in der Ölschicht. Wenn der Tropfen die untere Grenze der Ölphase erreicht, platzt er und die Tinte kann sich im Wasser verteilen. Dies kann einige Minuten dauern.
Abbildungen
-
Abb. 1: Beobachtung des Versuchs -
Abb. 2: Beobachtung des Versuchs -
Abb. 3: Beobachtung des Versuchs
Deutung
Tinte ist wasserlöslich und somit lipophob. In Öl lässt sie sich demnach nicht lösen und schwimmt als Tropfen darin. Wenn die Tinte die Wasserphase erreicht, verteilt sie sich darin.
Entsorgung
Entsorgung erfolgt über den Abfluss.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Dieser Versuch kann auch als Lehrerversuch durchgeführt werden. In welcher Form man diesen Versuch in den Unterricht einbindet, kommt darauf an wie viel Zeit man für dieses Experiment veranschlagen kann.
Literatur
AVISS, http://netexperimente.de/sci2go/53.html (zuletzt aufgerufen am 21.07.2016 um 16:51Uhr)