Modellversuch zum Autoabgas-Katalysator
von Niklas Heier
Ziel des Versuchs Bei diesem Modellversuch wird ein Gasgemisch aus Kohlenstoffmonoxid und Stickstoffdioxid über ein Platinnetz geleitet, wodurch die Abgase zu Kohlenstoffdioxid abgebaut werden, welches nachgewiesen wird.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kohlenstoffmonooxid | H220, H360D, H331, H372 | – |
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| Stickstoffdioxid | H270, H330, H314 | – |
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| Kalkwasser Lösung | H318 | P280, P305+P351+P338, P309+P310 |
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Durchführung
Der eine Kolbenprober wird mit 10 mL Stickstoffoxiden und 90 mL Kohlenstoffmonoxid befüllt. Diese Reagenzien werden vorher selbst hergestellt1. Das Glasröhrchen wird an der Stelle, an der das Platinnetz liegt, mit dem Brenner erhitzt. Glüht das Netz, werden die Hähne der Kolbenprober geöffnet und das Gasgemisch wird 2 bis 3 Mal über das glühende Platinnetz geleitet. Anschließend wird das Gas durch Kalkwasser in einer Waschflasche geleitet.
Der gleiche Versuch wird mit einem Glasröhrchen ohne Platinnetz durchgeführt.
1Versuchsbeschreibung zur Herstellung: http://www2.uni-siegen.de/~pci/versuche/v44-14.html, 30.07.2013, 20:35 Uhr.
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Versuchsaufbau „Autoabgas-Katalysator“ -
Abb. 2: das braune Gasgemisch im Kolbenprober
Deutung
Beim Überleiten des Gemisches aus Stickstoffdioxid und Kohlenstoffmonoxid über das Platinblech wird folgende Reaktion katalysiert:
4 CO(g) + 2 NO2 (g) → 4 CO2 (g) + N2 (g)
Das Kohlenstoffmonoxid und das Stickstoffdioxid werden zu Kohlenstoffdioxid und elementarem Stickstoff umgesetzt. Deshalb entfärbt sich das Gasgemisch. Das entstandene Kohlenstoffdioxid wird mit Hilfe der Kalkwasserprobe nachgewiesen.
So werden im Auto schädliche Abgase von (unvollständigen) Verbrennungen gereinigt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Dieser Versuch ist nur von der Lehrperson und auch nur bei getroffenen Vorsichtsmaßnahmen (z.B. Abzug) durchzuführen, da mit hochgefährlichen und giftigen Stoffen gearbeitet wird. Der Versuch funktioniert sehr gut, es könnte sich nur das Problem ergeben, dass nicht jede Schule ein fertiges Verbrennungsröhrchen oder ein Platinnetz besitzt.
Bei der Herstellung von Kohlenmonoxid und Stickstoffdioxid sollte sehr vorsichtig mit den Chemikalien umgegangen werden, da hohes Verletzungsrisiko besteht. Beim Umgang mit Schwefel und Salpetersäure unbedingt Handschuhe tragen!!