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Ziel des Versuchs Der Versuch zeigt das Rosten von Eisen

Materialien

Stativ und Klemme, Kolben, durchbohrter Stopfen, Glasrohr, Becherglas

Chemikalien

Eisenwolle, Wasser

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Eisen Pulver H228 P280 GHS02
Eisen(III)-oxid rot H315, H319, H335 P261, P305+P351+P338 GHS07
Wasser

Durchführung

Eisenwolle wird angefeuchtet und in einen Kolben gegeben. Dieser Kolben wird mit einem durchbohrten Stopfen verschlossen durch den ein Glasrohr gesteckt ist. Dieser Kolben wird mit der Öffnung nach unten an einem Stativ befestigt. Das Glasrohr endet dabei in einem Becherglas mit Wasser.

Beobachtung

Im Verlauf der Reaktion verfärbt sich die Eisenwolle rot-bräunlich und das Wasser aus dem Becherglas wird in das Glasrohr gezogen.

Abbildungen

  • Abb. 1: Eisenwolle vor dem Versuch
  • Abb. 2: Eisenwolle nach dem Versuch
  • Abb. 3: Versuchsaufbau rostende Eisenwolle

Deutung

Die Eisenwolle reagiert mit Sauerstoff und Wasser.

Fe → Fe2+(aq) + 2e-

O2(g) + 2H2O(l) + 4e- → 4OH-(aq)

Fe2+(aq) + 2OH-(aq) → Fe(OH)2(s)

Fe(OH)2(s) + ½O2(g) → Fe2O3(s) + 2H2O(l)

Der Luftsauerstoff wird bei dieser Reaktion verbraucht, wodurch ein Unterdruck im Kolben entsteht, der dafür sorgt, dass das Wasser in das Glasrohr gezogen wird.

Entsorgung

Die gerostete Eisenwolle kann im Feststoffabfall entsorgt werden.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Literatur

Seilnacht, T., http://www.seilnacht.com/versuche/oxidreak.html#5 (zuletzt abgerufen am 25.07.2016)