Reduktion von Kupferoxid durch Kohlenstoff
von Jannik Nöhles
Ziel des Versuchs Die SuS lernen, dass nicht nur Metalle an Redoxreaktionen beteiligt sein können.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kupfer(II)-oxid | H302, H410 | P273, P301+P312 |
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| Aktivkohle gekörnt | – | – | – |
| Kalkwasser Lösung | H318 | P280, P305+P351+P338, P309+P310 |
|
| Kupfer | – | – | – |
| Kohlenstoffdioxid | H280 | P410+P403 |
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Durchführung
Das Duran-Reagenzglas wird waagerecht mithilfe einer Stativklemme eingespannt. Anschließend wird es mit einem Gemisch aus 2 g Kupferoxid und 0,2 g Aktivkohle befüllt. Das Reagenzglas wird durch den Stopfen verschlossen, welcher von einem gewinkelten Glasrohr durchbohrt wird. Das ableitende Glasrohr endet in einem Becherglas gefüllt mit einer Calciumhydroxid-Lösung (Kalkwasser). Das Reagenzglas wird dann mit dem Gasbrenner erhitzt bis das Gemisch aufglüht. Sobald das Gemisch aufglüht sofort den Stopfen lösen!
Das Entfernen des Stopfens ist nötig, da sich nach Beendigung der Reaktion das Gas in dem Reagenzglas zusammenzieht und ein Unterdruck entsteht der das Kalkwasser ins Reagenzglas saugen würde. Durch den Temperaturunterschied des kalten Wassers und des heißen Glases könnte das Reagenzglas dabei springen.
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Ergebnis der Reduktion von Kupferoxid mit Kohlenstoff -
Abb. 2: Versuchsaufbau Reduktion von Kupferoxid mit Kohlenstoff
Deutung
Das Kupferoxid wird durch den Kohlenstoff reduziert. Es findet also eine Sauerstoffübertragung vom Kupferoxid auf den Kohlenstoff nachfolgender Reaktionsgleichung statt:
2CuO(s) → O2(g) + 2Cu(s)
C(s) + O2(g) → CO2(g)
Gesamtgleichung: 2CuO(s) + C(s) → CO2(g) + 2Cu(s)
Das entstehende Kohlenstoffdioxid wird mithilfe des Kalkwasser durch Bildung des schwer löslichen Calciumcarbonats nachgewiesen.
CO2(g) + 2Ca(OH)2(aq) → CaCO3(s) + H2O(l)