Mit Wasser Feuer machen
von Anonym_16
Ziel des Versuchs Durch diesen Versuch sollen die SuS die entzündliche Wirkung von Wasser, das sie als Löschmittel kennenlernten, erfahren. Sie lernen, dass nicht nur eine Flamme ein Feuer starten kann. Der Versuch kann also einen kognitiven Konflikt bezüglich dieser Fehlvorstellung wecken.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Zink | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Wasser | – | – | – |
| Ammoniumnitrat | H272 | P210, P280 |
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| Ammoniumchlorid | H302, H319 | – |
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| Wasserstoff | H220 | – |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Blau gefärbte Flamme der Selbstentzündung von Zink, Ammoniumnitrat und Ammoniumchlorid mit Wasser.
Deutung
Das Metall hat eine katalytische Wirkung auf die Reaktion. Ohne das Zink ist die Aktivierungsenergie zu hoch, um die Reaktion spontan zu starten. Das Wasser bewirkt, die Reaktion von Zink mit den Ammonium-Ionen. Stickstoff und Wasserstoff entstehen. Die Reaktionsenergie wird in Form von Wärme frei und entzündet den Wasserstoff.
Zn(s) + NH4NO3(s) →2H2O(l) +N2(g) +ZnO(s)
Zn(s)+ 2 H2O(l) → 2 OH-(aq) + H2(g) + Zn2+(aq)
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Es muss beachtet werden, dass Ammoniumnitrat, Zinkstaub und Ammoniumchlorid nicht in einem Mörser gemischt werden.
Dieser Versuch kann beispielsweise eingesetzt werden, um einen Zusammenhang zwischen den Begriffen Aktivierungsenergie und Katalysator zu schaffen.