Herstellung einer Hautcreme
von Anne Steinkuhle
Ziel des Versuchs Aus Wasser, Öl und einem Emulgator kann eine Hautcreme hergestellt werden.
Vorbemerkung
Die Basis aller Cremes und Bodylotions stellt eine Emulsion aus Wasser und Öl dar. Darüber hinaus können nach Belieben Duftstoffe und Wirkstoffe zugesetzt werden.
Materialien
2 Bechergläser (250 mL), Magnetrührer
Chemikalien
Tegomuls, destilliertes Wasser, Speiseöl
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Tegomuls | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Destilliertes Wasser | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
Durchführung
5 g Tegomuls werden in 18 mL Öl durch leichtes Erwärmen gelöst. Anschließend wird tropfenweise 80°C heißes Wasser hinzugegeben und die Lösung kräftig gerührt, bis eine homogene Masse entsteht. Der Creme können nun nach Belieben Duftstoffe und Pflegestoffe (Paraben K, Meristem-Extrakt, D-Panthenol) zugesetzt werden.
Beobachtung
Durch Zugabe des Tegomuls bilden Öl und Wasser ein homogenes Gemisch.
Deutung
Das Tegomuls wirkt als Tensid, welches zu Bildung einer Emulsion aus Öl und Wasser beiträgt.
Entsorgung
Die Chemikalien können im Haushaltsmüll oder über den Abfluss entsorgt werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Als Beispiel für die Bildung einer Emulsion kann der Versuch im Rahmen des Themas Stoffgemische und Stofftrennung behandelt werden. Die SuS bekommen dabei den Anwendungsbezug von Emulsionen in Form von Cremes vor Augen geführt. Die Chemikalien sind unbedenklich und können von Schülern genutzt werden.
Literatur
Arbeitsgemeinschaften Chemie BASF. http://www.basf.com/group/corporate/site-ludwigshafen/de_DE/function/conversions:/publish/content/about-basf/worldwide/europe/Ludwigshafen/Education/Unterrichtsmaterialien/data/mittelstufe/Kosmetik.pdf, (Zuletzt abgerufen am 25.07.2013 um 17:25 Uhr)