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Ziel des Versuchs Der Versuch verdeutlicht den Ionengitter Aufbau von Salzen. Bei dem Versuch werden aus einer Kupfersulfatlösung blaue Kupfersulfatkritstalle gebildet und aus einer rotes Blutlaugensalzlösung rote Blutlaugensalzkristalle.

Vorbemerkung

Der Versuch verdeutlicht den Ionengitter Aufbau von Salzen. Bei dem Versuch werden aus einer Kupfersulfatlösung blaue Kupfersulfatkritstalle gebildet und aus einer rotes Blutlaugensalzlösung rote Blutlaugensalzkristalle. Die SuS sollten den Aufbau von Salzen als Ionengitter bereits kennen.

Materialien

Becherglas 100 ml, Becherglas (250 ml), kleines Steinchen, Dreifuß mit Drahtnetz, Brenner, Glasrührstab

Chemikalien

Kaliumhexacyanoferrat(III) (rotes Blutlaugensalz) , Kupfersulfat , demineralisiertes Wasser

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Kaliumhexacyanoferrat(III)
Kupfer(II)-sulfat wasserfrei H302, H319, H315, H410 GHS07 GHS09

Durchführung

In das 100 ml Becherglas werden 30 ml dest. Wasser gegeben und auf 60 °C erhitzt. Danach wird 10 g rotes Blutlaugensalz in das Wasser gegeben und vollständig gelöst. Anschließend wird ein kleiner Stein als Kristallisationskeim in die Lösung gegeben und das Becherglas erschütterungsfrei an einen kühlen Ort gestellt (am besten über Nacht). In das 250 ml Becherglas werden 50 ml dest. Wasser gegeben, auf 60 °C erhitzt und anschließend 15 g Kupfersulfat in dem Wasser vollständig gelöst und weiter wie mit der Blutlaugensalzlösung verfahren.

Beobachtung

Nach 24 h haben sich in der Blutlaugensalzlösung rote Kristalle und in der Kupfersulfatlösung blaue Kristalle gebildet.

Abbildungen

  • Abb. 1: Kupfersulfatkristall
  • Abb. 2: Roter Blutlaugensalzkristall

Deutung

Die Löslichkeit der beiden Salze nimmt mit steigender Temperatur deutlich zu. Beim Abkühlen wird die Löslichkeit unterschritten und die Salze kristallisieren aus.

Entsorgung

Anorganische Abfälle mit Schwermetallen

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Der Versuch kann als Bestätigungsexperiment im Unterricht eingesetzt werden.

Literatur

Schmidkunz, H., & Rentzsch, W. (2011). Chemische Freihandversuche. Köln: Aulis Verlag.