Brennstoffzelle mit Schnaps
von Denise Heckmann
Ziel des Versuchs Durch die Elektrolyse von Wasser entstehen die Gase Sauerstoff und Wasserstoff. Durch die Verwendung des Hoffmannschen Wasserzersetzungsapparats kann das Volumenverhältnis der beiden Gase des Wassermoleküls (2:1) verdeutlicht werden.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kalilauge 45% | H290, H302, H314 | P280, P305+P351+P338, P310 |
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| Wasserstoffperoxid 30% | H302, H318 | P280, P305+P351+P338 |
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| Ethanol | H225, H319 | P210, P240, P305+P351+P338, P403+P233 |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: mit Schnaps betriebene Brennstoffzelle
Deutung
Der Schnaps und die Wasserstoffperoxid-Lösung reagieren zusammen als Daniell-Element und sorgen für einen Stromfluss. Das Wasserstoffperoxid reagiert hierbei zunächst zu Wasser unter Freisetzung von molekularem Sauerstoff. Dieser wird anschließend in einer Reaktion mit Wasser zu Hydroxid-Ionen reduziert.
Kathode: 2 H2O2 (aq) → H2O(l) + O2 (g)
O2 (g) + 2 H2O(l) + 4 e- → 4 OH-(aq)
An der Anode reagieren die Hydroxid-Ionen mit Ethanol, wobei Ethanol oxidiert wird. Hierbei werden Elektronen freigesetzt, welche zur Kathode wandern. Diese Bewegung der Elektronen ist der messbare Strom.
Anode: C2H5OH(aq) + 16 OH-(aq) → 2 CO32-(aq) + 11 H2O(l) + 12 e-
Der Ethanol im Schnaps dient bei dieser Brennstoffzelle also als Energielieferant.
Verbindung zur Säure-Base-Chemie: Nachteil an dieser Brennstoffzelle ist, dass Carbonat gebildet wird, welches in Wasser teilweise Kohlensäure bildet. Kohlensäure ist sehr instabil und zerfällt teilweise zu Wasser und CO2, welches in größeren Mengen (wie sie zum Beispiel in einem Kraftwerk entstehen würden) umweltbelastend ist. Daher ist diese Art der Brennstoffzelle nicht so umweltfreundlich wie eine reine Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle.