Explosion eines Wasserstofftanks
von Denise Heckmann
Ziel des Versuchs Bei diesem Versuch soll ein Luftballon als Modell für einen Wasserstofftank dienen und zeigen, welche Risiken ein solcher Tank bergen kann.
Vorbemerkung
Bei diesem Versuch wird ein mit Wasserstoff gefüllter Luftballon als Modell für einen Wasserstofftank benutzt. Indem dieser entzündet wird, soll gezeigt werden, welche Gefahren bei der unkontrollierten Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff entstehen. Dieser Versuch kann dazu genutzt werden, den SuS bewusst zu machen, welche Gefahren ein Wasserstofftank im Falle eines Unfalls birgt. Man kann ihn jedoch auch nutzen, um die Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff als Energielieferant einzuführen, da hier die freiwerdende Energie in Form eines Feuerballs sehr gut sichtbar wird
Materialien
Luftballon, Wunderkerze (als Anzünder), Stab, Bindfaden
Chemikalien
Wasserstoff (gasförmig)
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasserstoff | H220 | – |
|
Durchführung
Der Luftballon wird mit Wasserstoffgas gefüllt, verknotet und an einem Stativ befestigt. Eine Wunderkerze, die an einem Stab befestigt ist wird entzündet und genutzt, um den Ballon zu entzünden.
Beobachtung
Es gibt einen lauten Knall und einen Feuerball. Der Luftballon geht dabei kaputt.
Deutung
Wasserstoff reagiert mit dem Sauerstoff aus der Luft in einer heftigen Reaktion zu Wasser.
2 H2 (g) + O2 (g) → 2 H2O (l)
Dabei wird Energie in Form von Wärme frei.
Entsorgung
Reste des Luftballons in den Restmüll werfen.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
H. Wambach, Materialien-Handbuch Kursunterricht Chemie: Chemisch-technische Synthesen und Umweltschutz, Aulis Verlaug Deubner, 2003, S. 310.