Elektrolytische Kupferraffination
von Dörte Hartje
Ziel des Versuchs In diesem Demonstrationsversuch (geeignet als Problemexperiment) soll der Ablauf der Kupferraffination in der Technik im Modellversuch erarbeitet werden. Im Anschluss an den Versuch sollte eine detaillierte Besprechung der ablaufenden Reaktionen sowie eine Modellkritik erfolgen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kupfer(II)-sulfat-Lösung 0,1 M | H410 | P273, P501 | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Versuchsaufbau „Elektrolytische Kupferraffination“links: Kupferelektrode, rechts Messingelektrode -
Versuchsbeobachtung Bildung kupferfarbener Schlieren (links)
Deutung
Die blaue Schlierenbildung an der Anode entsteht, weil blaues Kupfersulfat gebildet wird. Bei den an der Kathode gebildeten kupferfarbenen Schlieren handelt es sich um Kupfer. Es laufen folgende Reaktionen ab:
Anode (Plus-Pol): Cu (s) → Cu2+ (aq) + 2 e- (dies ist die Oxidation)
Kathode (Minus-Pol): Cu2+ (aq) + 2 e- → 2 Cu (s) (dies ist die Reduktion)
Bei der abgelaufenen Reaktion handelt es sich um eine Redoxreaktion.
Tipp: Zur besseren Darstellung der Schlierenbildung an der Anode kann im Anschluss folgender Versuchsaufbau analog zu Abb. 1 aufgebaut werden: In ein Becherglas wird 50 mL Schwefelsäure (0,5 mol/L) gegeben. Die Anode ist die Messingelektrode, als Kathode dient die Kupferelektrode. Es wird erneut bei Gleichspannung von 12-15 Volt elektrolysiert.
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
[1] R. Blume, http://www.chemieunterricht.de/dc2/haus/v029.htm, 20.6.2013 (zuletzt abgerufen am 27.07.2013 um 16:49 Uhr)
[2] A. Kometz, Elektrolytische Kupferraffination, Naturwissenschaften im Unterricht Chemie, (8/40 (1997), 55.