Eloxieren von Aluminium
von Dörte Hartje
Ziel des Versuchs In diesem Bestätigungs- oder Erarbeitungsversuch soll das Eloxalverfahren zum Auftragen einer Schutzschicht auf Aluminiumoberflächen durchgeführt werden. Damit lernen die SuS ein Verfahren kennen, das in der Industrie verwendet wird.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Schwefelsäure 10% | H319, H315 | P280, P302+P352, P305+P351+P338 |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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ersuchsaufbau „Eloxieren von Aluminium“; links: Aluminiumblechrechts: Kohleelektrode -
Versuchsaufbau „Messung der Leitfähigkeit“ -
Aluminiumblech mit „Schutzschicht“
Deutung
Der weiß-graue Belag, der sich auf dem Aluminiumblech gebildet hat, ist Aluminiumoxid. Aluminiumoxid ist ein sehr schlechter Leiter des elektrischen Stromes. Deshalb sinkt die Leitfähigkeit. Es laufen folgende Elektrodenreaktionen ab:
Kathode: 2 H+ (aq) + 2 e- → H2 (g) (dies ist die Reduktion)
Anode: 2 SO42- (aq) + 2 H2O (l) → 2 SO42- (aq) + 4 H+ (aq) + O2 (g) + 4 e- (dies ist die Oxidation)
2 Al (s) + 3O2 (g) →Al2O3 (s) (Reaktion zur Bildung des Aluminiumoxids)
Die Bildung von Aluminiumoxid erfolgt durch eine Reaktion des Aluminiums mit den an der Anode gebildeten O2-Molekülen. Das dargestellte Verfahren heißt Eloxal-Verfahren (elektrolytische Oxidation des Aluminiums) und wird verwendet um Schutzschichten auf Oberflächen aus Aluminium aufzutragen. Es wird angewendet bei der Beschichtung von Fensterrahmen aus Aluminium.
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
[1] R. Blume, http://www.chemieunterricht.de/dc2/haus/v194.htm, 12.07.2010 (zuletzt abgerufen am 27.07.2013 um 12:35 Uhr)
[7] R. Blume, Chemie für Gymnasien, Cornelsen Verlag Berlin 1994, 217.