Bestimmung der Wasserhärte durch Leitfähigkeitsprüfung
von Friederike Kellner
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird die Wasserhärte einer Wasserprobe durch eine Leitfähigkeitsprüfung bestimmt. Hierfür wird eine Titration durchgeführt.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Aufbau Titration mit Leitfähigkeitsprüfer
Deutung
Die EDTA-Lösung komplexiert Ca2+- und Mg2+-Ionen. Da durch die Zugabe der EDTA-Lösung in der gleichen Menge Na+-Ionen hinzugegeben werden ändert sich die Leitfähigkeit nicht. Erst wenn alle Calcium- und Magnesiumionen komplexiert sind steigt die Leitfähigkeit an, da weiter Natriumionen zugegeben werden.
Ca2+ (aq) + H2EDTA2- (aq) → [Ca(EDTA)]2- (aq) + H2 (g)
Auswertung:
n(EDTA)= c(EDTA) * V(EDTA) = 0,01 mol/l * 0,05 l= 0,5 mmol
c(Ca2+, Mg2+) = n/Vges =0,5 mmol/ 1l = 0,5 mmol/l
→ 3,33 °dH → weichAnmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
[1] R. Herbst-Irmer, B. Niepötter, Skript zum Anorganisch-Chemischen F-Praktikum für Lehramtskandidaten, Universität Göttingen, 2014, S. 98.
[2] Stadtwerke Göttingen http://www.stadtwerke-goettingen.de/ geschaeftsfelder/ wasser/ wasseranalyse/ Stand August 2013 (Zuletzt abgerufen am 15.08.2014 um 13:11 Uhr).