Siedepunkt der homologen Alkohole
von Anonym_4
Ziel des Versuchs Bei diesem Versuch sollen die Siedpunkte der ersten fünf homologen Alkohole quantitativ ermittelt werden.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Methanol | H225, H331, H311, H301, H370 | – |
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| Ethanol 98% | H225 | – |
|
| 1-Propanol | H225, H318, H336 | – |
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| 1-Butanol | H226, H302, H335, H315, H318, H336 | – |
|
| 1-Pentanol | H226, H332, H335, EUH066 | – |
|
Durchführung
Beobachtung
Die Alkohole sieden bei folgenden Temperaturen:
| experimenteller Wert [°C] | Literaturwert [°C] | |
|---|---|---|
| Methanol | 63,5 | 64,7 |
| Ethanol | 78 | 78,3 |
| 1-Propanol | 95 | 97,2 |
| 1-Butanol | 113,5 | 117,3 |
| 1-Pentanol | 136 | 138 |
Abbildungen
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Abb. 1: Versuchsaufbau zur Siedepunktermittlung der verschiedenen Alkohole
Deutung
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Um den Versuch „Siedepunkte der homologen Alkohole“ als Schülerversuch durchführen zu können, sollten genügend Abzüge im Unterrichtsraum zur Verfügung stehen, da die Ermittlung der Siedetemperatur von Methanol aufgrund der Toxizität der Methanoldämpfe unter dem Abzug durchgeführt werden sollte. Alternativ könnte auf Methanol verzichtet werden. Auch aufgrund der hohen Kaskade an Gefahrensymbolen sollte der Versuch nur mit einer kleinen Klasse als Schülerversuch ausgeführt werden, um eine Gefährdung der SuS zu vermeiden.
Dennoch sollte dieser Versuch durchgeführt werden, damit die SuS einen Vergleich zwischen den Siedetemperaturen von Wasser, Alkanen und Alkenen erstellen und somit zum Einen ihr Wissen über verschiedene Stoffklassen verknüpfen können und zum Anderen ihre Beobachtungen bezüglich des Verhältnisses der Stärke von Wasserstoffbrückenbindungen und van-der-Waals-Kräften auswerten können.