Brennbarkeit von Methan
von Lydia Reinhardt
Ziel des Versuchs Bei diesem Versuch wird auf die Brennbarkeit von Methan eingegangen.
Vorbemerkung
In diesem Versuch wird auf die Brennbarkeit von Methan eingegangen. Ferner sollen die SuS lernen, dass Methan eine geringere Dichte hat als die Luft.
Materialien
2 Standzylinder, 2 Deckgläser, Brennspan
Chemikalien
Methan
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Methan | H220 | – |
|
Durchführung
Es werden zwei Standzylinder mit Methan befüllt, mit Deckgläsern verschlossen und gemäß Abb. 1 aufgestellt. Ein brennender Glimmspan wird an die Öffnung von Zylinder 1 herangeführt und das Deckglas entfernt. Beim Zylinder 2 wird zuerst das Deckglas weggezogen. Nach 1-2 Minuten Wartezeit wird ebenfalls ein brennender Glimmspan an die Öffnung des Zylinders gehalten.
Beobachtung
Das Methan im Zylinder 1 entzündet sich sofort und verbrennt, bis die Flamme flackernd in den Standzylinder sinkt. Das Gas im Zylinder 2 kann nach 1-2 Minuten Wartezeit nicht mehr entzündet werden.
Abbildungen
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Abb. 1: Versuchsaufbau "Brennbarkeit von Methan" -
Abb. 2: brennendes Methan -
Abb. 3: Standzylinder am Versuchsende
Deutung
Methan verbrennt mit dem Luftsauerstoff beim einmaligen Entzünden zu Kohlenstoffdioxid und Wasser:
CH4 (g) + 2 O2 (g) → CO2 (g) + 2 H2O(l)
Methan hat eine geringere Dichte als Luft. Aufgrund dieser Dichtedifferenz und der langen Wartezeit verflüchtigt sich das Methan aus dem Sandzylinder 2 sehr rasch. Folglich kann es nicht mehr entzündet werden.
Entsorgung
Keine Entsorgung erforderlich.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Dieser Versuch eignet sich aufgrund des geringen Material- bzw. Zeitaufwandes sehr gut als Schülerexperiment. Er kann als Einstiegsversuch durchgeführt werden, um dann anschließend auf die Brennbarkeit sowie Dichte von Methan einzugehen. Es sollte lediglich drauf geachtet werden, dass während des Befüllens der Standzylinder mit Methan kein offenes Feuer in der Nähe existiert. Da Gase entweichen, sollte der Versuch aus Sicherheitsgründen unter dem Abzug durchgeführt werden.
Literatur
Keune, H., Just, M. (2009). Chemische Schulexperimente. Band 2. Organische Chemie. Berlin: Cornelsen Verlag, S. 55.