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Ziel des Versuchs Bei diesem Versuch wird auf die Brennbarkeit von Methan eingegangen.

Vorbemerkung

In diesem Versuch wird auf die Brennbarkeit von Methan eingegangen. Ferner sollen die SuS lernen, dass Methan eine geringere Dichte hat als die Luft.

Materialien

2 Standzylinder, 2 Deckgläser, Brennspan

Chemikalien

Methan

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Methan H220 GHS02 GHS04

Durchführung

Es werden zwei Standzylinder mit Methan befüllt, mit Deckgläsern verschlossen und gemäß Abb. 1 aufgestellt. Ein brennender Glimmspan wird an die Öffnung von Zylinder 1 herangeführt und das Deckglas entfernt. Beim Zylinder 2 wird zuerst das Deckglas weggezogen. Nach 1-2 Minuten Wartezeit wird ebenfalls ein brennender Glimmspan an die Öffnung des Zylinders gehalten.

Beobachtung

Das Methan im Zylinder 1 entzündet sich sofort und verbrennt, bis die Flamme flackernd in den Standzylinder sinkt. Das Gas im Zylinder 2 kann nach 1-2 Minuten Wartezeit nicht mehr entzündet werden.

Abbildungen

  • Abb. 1: Versuchsaufbau "Brennbarkeit von Methan"
  • Abb. 2: brennendes Methan
  • Abb. 3: Standzylinder am Versuchsende

Deutung

Methan verbrennt mit dem Luftsauerstoff beim einmaligen Entzünden zu Kohlenstoffdioxid und Wasser:

CH4 (g) + 2 O2 (g) → CO2 (g) + 2 H2O(l)

Methan hat eine geringere Dichte als Luft. Aufgrund dieser Dichtedifferenz und der langen Wartezeit verflüchtigt sich das Methan aus dem Sandzylinder 2 sehr rasch. Folglich kann es nicht mehr entzündet werden.

Entsorgung

Keine Entsorgung erforderlich.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Dieser Versuch eignet sich aufgrund des geringen Material- bzw. Zeitaufwandes sehr gut als Schülerexperiment. Er kann als Einstiegsversuch durchgeführt werden, um dann anschließend auf die Brennbarkeit sowie Dichte von Methan einzugehen. Es sollte lediglich drauf geachtet werden, dass während des Befüllens der Standzylinder mit Methan kein offenes Feuer in der Nähe existiert. Da Gase entweichen, sollte der Versuch aus Sicherheitsgründen unter dem Abzug durchgeführt werden.

Literatur

Keune, H., Just, M. (2009). Chemische Schulexperimente. Band 2. Organische Chemie. Berlin: Cornelsen Verlag, S. 55.