Säuren greifen unedle Metalle an
von Lars Lichtenberg
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird das unedle Zink von Essig- sowie Zitronensäure angegriffen.
Materialien
Reagenzgläser, Reagenzglasständer, Reagenzglasklammer, Spatel, Gasbrenner
Chemikalien
Zinkspan, Essigessenz, Zitronenessenz
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Zink gekörnt | H260, H250, H410 | – |
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| Essigsäure | H314 | P280, P301+P330+P331, P305+P351+P338, P309+P310 |
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| Citronensäure | H318 | P280, P305+P351+P338, P309+P310 |
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Durchführung
Es werden 2 Reagenzgläser mit Essigessenz und Zitronenessenz zu einem Drittel gefüllt und je ein Zinkspan hinzugegeben. Das Reagenzglas wird anschließend mit dem Daumen verschlossen und über dem Gasbrenner geöffnet.
Beobachtung
Bei Zugabe des Zinks kommt es zu einer Gasentwicklung. Die Knallgasprobe über dem Brenner ist positiv.
Abbildungen
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Abb. 1: Skizze des Versuchsaufbaus
Deutung
Die positive Knallgasprobe bestätigt, dass bei der Reaktion Wasserstoff entsteht. Die Bildung von Wasserstoff kann damit erklärt werden, dass die sauren Substanzen (Essigsäure, Citronensäure) H+-Ionen enthalten und als Oxidationsmittel Elektronen vom Zink aufnehmen können.
Zn(s) + 2 H+(aq) → Zn2+(aq) + H2 (g)
Entsorgung
Die Lösungen können im Ausguss entsorgt werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
Nach: A. Naumann, http://daten.didaktikchemie.uni-bayreuth.de/experimente/lebensmittel/132_essig_zink.htm (Zuletzt abgerufen am 09.08.2015 um 19:45 Uhr).