Zum Inhalt springen

Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird das unedle Zink von Essig- sowie Zitronensäure angegriffen.

Materialien

Reagenzgläser, Reagenzglasständer, Reagenzglasklammer, Spatel, Gasbrenner

Chemikalien

Zinkspan, Essigessenz, Zitronenessenz

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Zink gekörnt H260, H250, H410 GHS02 GHS09
Essigsäure H314 P280, P301+P330+P331, P305+P351+P338, P309+P310 GHS05
Citronensäure H318 P280, P305+P351+P338, P309+P310 GHS05

Durchführung

Es werden 2 Reagenzgläser mit Essigessenz und Zitronenessenz zu einem Drittel gefüllt und je ein Zinkspan hinzugegeben. Das Reagenzglas wird anschließend mit dem Daumen verschlossen und über dem Gasbrenner geöffnet.

Beobachtung

Bei Zugabe des Zinks kommt es zu einer Gasentwicklung. Die Knallgasprobe über dem Brenner ist positiv.

Abbildungen

  • Abb. 1: Skizze des Versuchsaufbaus

Deutung

Die positive Knallgasprobe bestätigt, dass bei der Reaktion Wasserstoff entsteht. Die Bildung von Wasserstoff kann damit erklärt werden, dass die sauren Substanzen (Essigsäure, Citronensäure) H+-Ionen enthalten und als Oxidationsmittel Elektronen vom Zink aufnehmen können.

Zn(s) + 2 H+(aq) → Zn2+(aq) + H2 (g)

Entsorgung

Die Lösungen können im Ausguss entsorgt werden.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Literatur

Nach: A. Naumann, http://daten.didaktikchemie.uni-bayreuth.de/experimente/lebensmittel/132_essig_zink.htm (Zuletzt abgerufen am 09.08.2015 um 19:45 Uhr).