Die Autobatterie
von Dennis Roggenkämper
Ziel des Versuchs Mit diesem Versuch soll der heute noch wichtige Bleiakku vorgestellt werden
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Blei körnig | H360DF, H302+H332, H373, H410 | P201, P281, P273, P304+P340, P309+P311 |
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| Schwefelsäure konz. | H314 | – |
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Durchführung
In das Becherglas werden 250 mL einer 30 % igen Schwefelsäure gegeben sowie die zuvor geschmirgelten Bleielektroden gestellt (beim Schmirgeln unbedingt Handschuhe tragen). Der Stromkreis wird geschlossen und der Bleiakkumulator wird für Minuten bei einer Spannung von 5 V geladen.
Danach wird zunächst das Spannungsmessgerät und anschließend der Flügelmotor zur Batterie in Reihe geschaltet.
Beobachtung
Abbildungen
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Der Versuchsaufbau des Bleiakkumulators.
Deutung
Am Pluspol hat sich ein Bleioxidmantel gebildet, am Minuspol hat sich ein Bleimantel gebildet. Durch den Abbau dieser Schichten wird die zunächst zugeführte elektrische Energie wieder abgegeben. Folgende Reaktionen laufen ab:
Laden:
Anode: PbSO4 (aq) + 2 H2O (l) → PbO2 (s) + SO42- (aq) + 4 H+ (aq) + 2 e-
Kathode: PbSO4 (aq) + 2 e- → Pb (s) + SO42- (aq)
gesamt: 2 PbSO4 (aq) + 2 H2O (l) → Pb (s) + PbO2 (s) + 2 H2SO4 (aq)
Entladen:
Anode: Pb (s) + SO42- (aq) → PbSO4 (aq) + 2 e-
Kathode: PbO2 (s) + SO42- (aq) + 4 H+ (aq) + 2 e- → PbSO4 (aq) + 2 H2O (l)
gesamt: Pb (s) + PbO2 (s) + 2 H2SO4 (aq) → 2 PbSO4 (aq) + 2 H2O (l)