Quenching-Effekt
von Moritz Pemberneck
Ziel des Versuchs Versuch zur Fluoreszenzlöschung durch den Quenching-Effekt.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Iod | H332, H312, H400 | – |
|
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Laser-induzierte Fluoreszenz von Iod
Deutung
Durch den Laserpointer werden (einige) Iod-Moleküle angeregt. Diese Anregung erfolgt elektronisch, aber es findet auch eine Schwingungsanregung statt. Wird diese Energie wieder abgegeben, erfolgt dies in diesem Fall unter Lichtemission. Da diese Emission nach Ausschalten des Lasers sofort abklingt, handelt es sich um eine Fluoreszenz. Das emittierte Licht (ca. 590 nm) ist in Bezug auf das Anregungslicht (ca. 530 nm) langwellig verschoben. Dieses Phänomen lässt sich auf eine strahlungslose Abregung der Schwingung des Moleküls zurückführen.
Anregung durch den Laser:
Fluorophor → Fluorophor*
und anschließende Relaxation:
Fluorophor* → Fluorophor + Lichtemission
Nach Belüftung des Kolbens lässt sich keine Fluoreszenz mehr wahrnehmen, weil die Bestandteile der Luft für einen Quenching-Effekt sorgen. Dabei stößt vor allem der Sauerstoff mit dem angeregten Fluorophor zusammen, sodass die Energie übertragen wird. Der Fluorophor wird so strahlungslos abgeregt.
Fluorophor* + Stoßpartner → Fluorophor + Stoßpartner*
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
[1] Muenter, J. S., The Helium-neon laser-induced fluorescence spectrum of molecular iodine. An undergraduate laboratory experiment. J. Chem. Educ., 73(6):576-580, 1996.
[2] Tellinghuisen, J., Laser-induced molecular fluorescence. J. Chem. Educ., 58(5):438-441, 1981.