Alles Gold was glänzt - Messing als Legierung
von Carolin Schilling
Ziel des Versuchs Der Versuch bietet eine Anleitung zum Überziehen einer Kupfermünze mit Messing
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Salzsäure 1 M | H290, H315, H319, H335 | P261, P305+P351+P338 |
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| Natriumhydroxid | H314 | – |
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| Zink Pulver | H410 | – |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Farben der Münzen im Prozess
Deutung
Zink wird mit einer sehr dünnen, sehr festen Oxidschicht überzogen, die das Zink passiviert. Damit die Zinkoxidschicht an der Oberfläche in Lösung gehen kann, muss in einem alkalischen Milieu gearbeitet werden. Es entsteht der Tetrahydroxidozinkat(II)-Komplex.
ZnO(s) + H2O(l) + 2 OH-(aq) → [Zn(OH)4]2-(aq)
Die in Folge dessen auf der Oberfläche der Münze befindlichen Zinkatome ergeben mit den Kupferatomen der Münzen die Legierung Messing. Es entsteht ein typisches Metallgitter aus verschiedenen Metallionen (Zn und Cu) und freibeweglichen Elektronen. Durch das Erhitzen der Münzen wird die Messingbildung beschleunigt.
Schülererklärung (die Komplexbildung wird didaktisch reduziert):
Durch die alkalische Zinkpulver-Suspension wird die Münze mit einer Zinkschicht überzogen. Diese reagiert zusammen mit der Kupferschicht durch Energiezufuhr der Brennerflamme zu der Legierung Messing.
Cu(s) + Zn(s) → ZnCu(s)