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Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird gezeigt, dass verschiedene Salze wasserlöslich sind und andere ausfallen.

Materialien

Reagenzglas, Spatel, Pipette

Chemikalien

Wasser, Natriumhydroxid, Aluminiumchlorid, Ammoniumchlorid

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Wasser
Natriumhydroxid H314 GHS05
Aluminiumchlorid wasserfrei H314 GHS05
Ammoniumchlorid H302, H319 GHS07

Durchführung

Ein Reagenzglas wir bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Darin wird eine Spatelspitze Aluminiumchlorid gelöst. Anschließend wird tropfenweise eine Natriumhydroxidlösung (10%ig), Natronlauge, zugegeben. Anfangs bildet sich ein weißer Niederschlag. Es wird weiterhin Natriumhydroxid dazugegeben, bis der Niederschlag verschwindet. Anschließend wird eine Spatelspitze Ammoniumchlorid hinzugegeben.

Beobachtung

Bei Zugabe des Ammoniumchlorids bildet sich erneut ein weißer Niederschlag. Dieser bleibt bestehen.

Abbildungen

  • Niederschlag resultierend aus der Ammoniumchlorid-Zugabe.

Deutung

Wird Aluminiumchlorid in Wasser gelöst, kann ein leichter Niederschlag auftreten, dieser entsteht durch die Bildung des wasserunlöslichen Aluminiumhydroxids:

AlCl3 (aq) + 3 H2O (l) → Al(OH)3 (s) + 3 H+ (aq) + 3 Cl- (aq)

Bei der Zugabe von wenig Natronlauge bildet sich Aluminiumhydroxid, das als weißer Niederschlag zu sehen ist:

AlCl3 (aq) + 3 NaOH (aq) → Al(OH)3 (s) + 3 Na+ (aq) + 3 Cl- (aq)

Bei einem Überschuss an Natronlauge entsteht Natrium-Aluminat. Dieses ist wasserlöslich, wodurch kein Niederschlag zu sehen ist:

Al(OH)3 (s) + NaOH (aq) → Na[Al(OH)4] (aq)

Bei der Zugabe von Ammoniumchlorid fällt erneut Aluminiumhydroxid aus:

Na[Al(OH)4] (aq) + NH4Cl (aq) → Al(OH)3 (s) + NH3 (aq) + NaCl (aq) + H2O (l)

Entsorgung

Die Entsorgung muss im Schwermetallabfall erfolgen.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Literatur

H. Schmidkunz, Chemische Freihandversuche, Kleine Versuche mit großer Wirkung, Aulis Verlag, 2011, S. 259.